Urlaub in Rom, 23.5-28.5.2010

Abflug
Am Sonntag, den 23.05.2010 ging es nachmittags los nach Rom. Mittags gab es noch ein leckeres Geburtstagsessen bei meinen Eltern, dann fuhren wir (Enno und ich) nach Düsseldorf zum Flughafen. Unsere Wahl war eher zufällig auf Rom als Reiseziel gefallen; eigentlich war, wie in den letzten beiden Jahren, eine große Motorradtour angedacht gewesen, doch hatten wir uns ob weiter Autobahnstrecken kurzfristig anders entschieden. Weil ich gerne in den warmen Süden wollte und noch nie in Rom war, hatten wir uns dort ein gutes Angebot gesucht.

Mit Air Berlin ging es nach Leonarda da Vinci/Fiumicino, pappiges Sandwich inklusive (Leberwurst ist kein Putenfleisch, das sollte man als Stewardess eigentlich wissen!). Vom Flughafen aus brauchten wir mit dem Busshuttle zum Hauptbahnhof deutlich über 1,5 Stunden. Hätten wir das geahnt, wären wir mit dem Zug gefahren; der ist zwar teurer, aber eben auch in 30 Minuten am Hbf. So ging es schon auf 22 Uhr zu, bis wir am Hotel Marc’ Aurelio ankamen. Dieses lag ein bisschen außerhalb, jedoch mit der Metro gut zu erreichen und recht nah am Vatikan gelegen. Das Hotel an sich war recht gut, nicht umwerfend, aber zweckmäßig und komfortabel genug für eine Städtereise. Das Bad und das Frühstück waren auch völlig in Ordnung. Wir suchten uns noch schnell ein Restaurant in der Nähe und gingen dann schlafen, um am nächsten Morgen fit fürs Sightseeing zu sein.

24.05.
Am nächsten Morgen stellten wir schnell fest, wie extrem warm es in Rom war; zum Glück hatten wir Sonnencreme und Sonnenhüte dabei. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir fuhren die vier Stationen bis zum Vatikan, um uns dort ein bisschen umzuschauen. Die Preise für den ÖPNV in Rom sind unschlagbar: 1€ pro Fahrt im gesamten Stadtgebiet, 16€ für das Wochenticket. Die Schlange vor den Vatikanischen Museen war ebenfalls unglaublich; kein Wunder an einem Montag, da dann die meisten anderen Museen geschlossen haben. Unmittelbar vor dem Eingang wurde gerade auf offener Straße ein älterer Herr von zwei Passanten reanimiert; die Polizei stand daneben, guckte zu und wartete auf den Rettungsdienst. Bei der Hitze dürften die Chancen nicht besonders gut stehen.

Weiter ging es zum Petersplatz, vorbei an der etwa 1km langen Schlange. Die Verkaufsbuden dürften ihr überteuertes Wasser gut losgeworden sein. Am Petersplatz war die Schlange für den Petersdom ebenfalls sehr lang; sie ging zu 4/5 um den Platz herum. Wir setzten uns in den Schatten und planten erstmal den Rest des Tages. Das Sicherheitspersonal fährt dort übrigens in einem Golfkart von Lamborghini herum. Dass sie den Schlüssel steckengelassen hatten, fiel den Beamten erst nach einigen Minuten auf.

Zu Fuß machten wir uns auf den Weg ins antike Zentrum. Ums Forum Romanum liefen wir zuerst halb herum, bis wir den (nicht beschilderten) Eingang fanden. Für 9€ Eintritt + 2€ verbindlichen Ausstellungszuschlag kann man sich das Forum Romanum, die Ausgrabungen auf dem gesamten Palatin sowie das Colosseum ansehen. Spannendes Detail: In Rom zahlen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren keinen Eintritt (einzige Ausnahme, die mir aufgefallen ist: der Vatikan), bis 25 zahlt man etwa die Hälfte des regulären Eintritts. Ab 65 ist der Eintritt übrigens wieder kostenlos.

Ich fand es sehr spannend, mir die ganzen Überreste anzuschauen. Die meisten Gebäude sind zwar sehr stark zerfallen, aber es ist faszinierend, sich vorzustellen, was sich dort vor 2000 Jahren abgespielt haben muss. Wichtig: Unbedingt einen Reiseführer mit Detailangaben zu den Ausgrabungen mitnehmen oder einen Audioguide ausleihen; ohne jede Erklärung dürften die ganzen „alten Steine“ für die meisten Leute relativ nichtssagend sein. Unsere wichtigste Entdeckung auf dem Forum: Wasserleitungen, an denen man seine Wasserflaschen wieder auffüllen konnte. Allein die Unmengen Wasser, die wir dort nachgefüllt haben, haben den Eintritt wieder rausgeholt.

Danach ging’s weiter ins Colosseum. Sehr groß, sehr beeindruckend, sehr voll (zum Glück konnten wir uns mit unserem Kombiticket das Schlangestehen sparen). Eine Ausstellung zur Ausstattung der Gladiatoren vermittelte einen lebhaften Eindruck, wie es dort vor 2000 Jahren zugegangen sein muss. Spannend: das Colosseum wurde an der Stelle errichtet, wo Kaiser Nero sich wenige Jahrzehnte zuvor seine Domus Aurea (Goldenes Haus, also einen riesigen Palast) hatte erbauen lassen. Um jede Erinnerung an den verhassten Nero zu tilgen, schüttete man den riesigen Teich auf dem Palastgelände zu und errichtete darauf ein riesiges Amphitheater.
Völlig geschafft machten wir uns danach auf den Weg zurück ins Hotel, um uns kurz auszuruhen. Dies stellte sich angesichts des heftigen Gewitters, das kurz darauf über Rom hereinbrach, als sehr sinnvoll heraus. Nach einem Nickerchen zog es uns dann in das Restaurantviertel nahe der Via del Corso, die wir nach dem Essen entlangspazierten. Nach einem kleinen Eis zum Nachtisch machten wir uns gegen 23 Uhr auf den langen Weg zur nächsten Metrostation und fuhren wieder ins Hotel.

25.05.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Circus Maximus. Der ist allerdings wenig spektakulär, da es dort nur eine große, längliche Grasfläche zu sehen gibt, die in der Mitte eine Böschung aufweist; außer der Form ist also von der großen Wagenrennbahn der Antike nichts mehr zu sehen. Also machten wir uns auf den Weg zum Forum Romanum, um uns dort den Rest der Anlage anzuschauen, die wir am Vortag nicht mehr besucht hatten. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass das Ticket zwar an zwei Tagen, jedoch nur für einen Zutritt pro Eingang gültig ist. Also zogen wir weiter, um uns zumindest noch die Ausgrabungen auf dem Palatin anzusehen. Das stellte sich als sehr anstrengende Kraxelei in der Hitze heraus. Dafür sahen wir die Ruinen von Thermenanlagen und diversen kaiserlichen Palästen. Nach drei Stunden und ca. 3 Litern Wasser pro Person (immer fleißig an den Wasserstellen wieder aufgefüllt) stellten wir fest, dass Palatin und Forum miteinander verbunden sind. So konnten wir uns doch die restlichen Bauwerke auf dem Forum noch ansehen.
Am Nachmittag machten wir uns dann auf in den Park um die Villa Borghese, ein bekanntes Kunstmuseum nördlich der Innenstadt, um uns dort etwas auszuruhen und unsere armen Füße zu entlasten. Auf einer Wiese dort schrieben wir Postkarten und aßen Sandwiches und Teilchen. Danach erkundeten wir das Viertel Trastevere, das für seinen urrömischen Flair bekannt ist. Zunächst liefen wir nur die Hauptstraße entlang und waren schon ziemlich enttäuscht, da es doch ziemlich hässlich und z.T. einfach heruntergekommen aussah. Doch dann gelangten wir in die Nebensträßchen mit Unmengen schöner alter Häuser, kleiner Kirchen und – natürlich – Restaurants und Touristen.

Weil wir noch keinen großen Hunger hatten, setzten wir uns auf die Mauer am Tiberufer und beobachteten fast zwei Stunden den Verkehr auf der großen Straße entlang des Flusses. Das war überaus spannend, denn der Verkehr in Rom ist eine Sache für sich! Generell wird jede Lücke ausgenutzt, besonders von den vielen Roller- und Motorradfahrern. Spiegel? – Wozu! Einfach nach vorne gucken und fahren; der Hintermann wird schon aufpassen. Beim kleinsten Anlass wird gehupt, und rote Ampeln scheinen eher als Richtlinie betrachtet zu werden. Spannenderweise haben wir keinen einzigen Verkehrsunfall gesehen. Am faszinierendsten war die Kleidung der Roller- und Motorradfahrer. Die meisten trugen zwar einen Helm, jedoch keine Handschuhe, von Schutzkleidung irgendeiner Art ganz zu schweigen. Kinder, die zu klein sind, um an die Fußrasten zu kommen, nimmt man halt vor dem Fahrer stehend mit, notfalls auch ohne Helm. Man kann sogar beim Fahren telefonieren, wenn man sich das Handy in den Helm klemmt. Und es gab extrem viele Männer im Anzug und Frauen in Kostüm oder Sommerkleidchen, die mit dem Roller unterwegs waren.

Nach dem Abendessen im Gassenviertel machten wir uns auf den Heimweg, da Ennos Knie nach der dauernden Belastung der letzten Tage zunehmend Probleme bereitete. Gut, dass Massageöl mitgebracht hatten, um wenigstens unsere schmerzenden Füße etwas zu beruhigen. Achja, duschen gehen war bei dem Wetter natürlich auch eine große Erleichterung – unter zweimal Duschen pro Tag geht es nicht!

26.05.
Mittwoch entschlossen wir uns, die antike Stadt Ostia zu erkunden. Diese war schon vor über 2000 Jahren der Hafen, der die Millionenstadt Rom mit diversen Importgütern, z.B. Getreide, versorgte. Dadurch dass sich die Küstenlinie im Laufe der Zeit verschoben hat, ist erstaunlich viel von Ostia erhalten geblieben. Auf etwa zwei Kilometern Länge und bis zu einem Km Breite hat man die Überreste ausgegraben und z.T. restauriert. Anhand von Tafeln erfährt man die Funktion der wichtigsten Gebäude. Es ist definitiv faszinierend, in einer 2.000 Jahre alten Taverne auf den Steinbänken zu sitzen oder Wandmalereien und Fußbödenmosaike in den Thermen anzuschauen. Bis wir einmal über das ganze Gelände gelaufen waren, waren schon fast vier Stunden vergangen. Wir fuhren noch zwei Stationen weiter und suchten den Strand von Ostia. Der bestand allerdings zu einem großen Teil aus Bezahl-Stränden. Trotzdem fanden wir schließlich eine Stelle, wo ich barfuß durch den Sand und das Wasser laufen konnte. Dort aßen wir auch Sandwiches und Kekse.
Nach einer Dusche im Hotel machten wir uns wieder auf den Weg in die Innenstadt, um zu abend zu essen. Auf dem Rückweg am späten Abend fiel uns auf, dass die Eisdiele in der Nähe des Hotels noch geöffnet hatte. Für 2,30€ gab es dort eine unglaublich große Portion Eis; mit einem Spachtel wird ein Eisberg auf das Hörnchen getürmt. Und es gibt sehr ungewöhnliche Sorten; sehr lecker waren Melone, Orange, Chioccolato fondata (Eis aus bitterer Schokolade), weiße Schokolade und eigentlich alle anderen Sorten, die wir probierten.
Im Hotel angekommen bestellten wir übers Internet Tickets für die Vatikanischen Museen für den nächsten Morgen um 8:30 Uhr vor. Kostet zwar vier Euro Aufpreis, erspart einem dafür aber das Schlangestehen.

27.05.
Noch vor Öffnung der Museen gelangten wir dank unserer Onlinetickets ins Gebäude. Die Beschilderung ist dort äußerst mangelhaft; am besten einfach den Menschenmassen folgen. Anfangs war es noch vergleichsweise ruhig, da nur einige Reisegruppen im Museum waren, es wurde jedoch zunehmend voller. Die Ausstellungen waren durchaus beeindruckend, wenn ich mir die Sammlungen auch größer und besser sortiert vorgestellt hätte; an der berühmten Laokoongruppe wäre ich beinahe vorbeigelaufen. Besonders beeindruckend waren oft die Decken- und Wandmalereien sowie die Bodenmosaike. Schließlich schlossen wir uns dem großen Menschenstrom an, der uns in die von Raffael ausgemalten Wohnräume der Renaissancepäpste brachte – sehr schön, viele bekannte Motive. Nach einer relativ uninteressanten Ausstellung zeitgenössischer religiöser Kunst gelangten wir schließlich in die Sixtinische Kapelle. Für meinen Geschmack sehr groß, sehr voll und nahezu überladen mit Gemälden. Trotzdem sehr beeindruckend, sieht man mal von den nervigen Wachtposten und den extrem lauten Durchsagen in zehn Sprachen ab, die die Besucher ermahnen, bloß leise zu sein und die Heiligkeit dieses Ortes zu achten… Nachdem wir unsere Postkarten mit einer Briefmarke mit dem Abbild des Papstes verziert hatten, verließen wir den Vatikan, zu müde, um weiter durch die Ausstellungen zu laufen.
Den Rest des Tages verbrachten wir wiederum in der Innenstadt. Eine Bootsfahrt konnten wir leider nicht machen, da der einzige Anbieter, den wir fanden, geschlossen hatte. Abends gingen wir nach dem Abendessen in Trastevere an einer Stelle die Treppen zum Tiber hinab. Erstaunlich, wie vernachlässigt das Ufer ist, dabei ist auf beiden Seiten ein ca. vier Meter breiter Weg, der aber höchstens von einheimischen Joggern, Hundebesitzern und Obdachlosen genutzt wird. Wieder ließen wir den Abend mit einem leckeren Eis ausklingen.

28.05.
Der einzige Tag ohne Sonnenschein, sogar mit einigen Regentropfen. Deshalb trotzdem nicht wirklich kühler… Nach dem Auschecken im Hotel brachten wir unser Gepäck zur Gepäckaufbewahrung im Hauptbahnhof, die aus Angst vor Anschlägen jedes Gepäckstück scannen und Ausweiskopien vom Besitzer machen. Danach suchten wir die Via Appia Antica, also eine antike römsichen Straße, die nach Osten hin aus Rom hinausführt. Diese war auf den ersten Kilometern leider ziemlich uninteressant, da stark befahren und ohne nennenswerten Bürgersteig. Wir wollten uns unbedingt noch die Callixtus-Katakomben anschauen; leider hatten die von 12 bis 14 Uhr Mittagspause, als wir um 12:30 dort ankamen. Bis 14 Uhr warten wollten wir natürlich nicht, also nahmen wir den Bus zurück in die Stadt. Dort sahen wir uns noch das Pantheon an – von außen eher unauffällig, von innen aber wunderschön.

Nach einer Pizza während eines Regenschauers machten wir uns langsam auf Richtung Flughafen; unsere Füße wollten einfach nicht mehr, obwohl wir über drei Stunden vor Abflug dort ankamen. Diesmal waren die Schlangen extrem lang, weil die Reisenden aus einer ausgefallenen Lufthansa-Maschine offensichtlich alle auf unseren Flug umgebucht worden waren. Wir liefen lieber Runden durchs (denkbar unspannende) Flughafengebäude, als uns in die ewiglange Schlange vor dem Boarding zu stellen. Dabei testeten wir noch jede Toilette auf dem Weg, da wir vor dem Sicherheitscheck zu zweit noch 1l Cola und 2l Wasser vernichtet hatten.

Der Rückflug verlief dann ohne Komplikationen und unter lustigen Gesprächen mit unseren beiden Sitznachbarinnen. Gut, dass wir noch eine Kleinigkeit zu essen dabeihatten; das Sandwich auf dem Rückflug war (noch) schlechter als das auf dem Hinflug. Kurz vor 23 Uhr landeten wir und fuhren mit dem Auto nach Hause nach Hagen.

Fazit: Rom ist eine tolle Stadt, die definitiv einen Besuch wert ist. Das Eis dort muss man probiert haben, am besten in einem Vorort, wo die Preise nicht so hoch sind. Unbedingt an Sonnenhut und Sonnencreme denken und immer viel trinken!

Zurück aus Rom

Letzte Woche verbrachten wir fünf Tage in Rom. Es war sehr schön, aber auch sehr anstrengend; ein detaillierter Bericht wird folgen, sobald ich Zeit dazu finde. Seit gestern sind wir nun wieder zu Hause und wieder das ganze Wochenende auf Achse – bei meinen Eltern stundenlang versuchen, Computerprobleme zu lösen (bisher erfolglos, deshalb heute wieder hin), einkaufen, dann grillen mit Freunden und dabei erst Fußball, dann den Grand Prix, zwischendurch Boxen und dann wieder die Entscheidung im Grand Prix gucken. Ich kann’s kaum glauben, dass Lena es wirklich geschafft hat, Deutschland auf Platz 1 zu bringen! Wenn man sich die Bilanzen der letzten Jahre anguckt, ist das ja geradezu unglaublich…

Kurzurlaub in Barcelona

Das letzte Wochenende (Samstag bis Montag) verbrachten Enno und ich in Barcelona; die erste Möglichkeit für uns seit August, dem Arbeitsalltag für einige Tage zu entfliehen. Kurz entschlossen suchten wir letzten Montag nach guten Last Minute-Angeboten und entschlossen uns schließlich für zweieinhalb Tage Barcelona.

Anreise
Samstag morgen sollte es losgehen. Schon um drei Uhr klingelte der Wecker, 30 Minuten später saßen wir im Taxi. Ohne Probleme kamen wir durch den Zoll und den Check In. Wie auf den Billigflügen (Air Berlin in diesem Fall) üblich, gab es kein brauchbares Essen mehr, aber zur Feier des Tages ein Sandwich umsonst. Das war sogar essbar, und wir kamen nach kaum zwei Stunden Flug in Palma de Mallorca an. Nach kurzem Aufenthalt ging es auf den 30minütigen Flug nach Barcelona, der an sich nur aus Steig- und Sinkflug bestand, diesmal mit Niki (Lauda) Air. Auch dort gab es ein Sandwich, welches aber kaum als essbar zu bezeichnen ist.

Samstag
Gelandet in Barcelona machten wir uns auf, das Fließband für die Koffer zu suchen. Da der Weg dorthin äußerst schlecht beschildert war, fanden wir das richtige band eher zufällig. Draußen gab es wenige aussagekräftige Schilder zum ÖPNV, sodass wir uns für ein Taxi entschieden. Das brachte uns schließlich zur richtigen Straße, aber im falschen Stadtteil (wir mussten in einen dem Flughafen näheren Vorort). Nachdem wir dies in einem Telefonat mit der Rezeptionistin herausgefunden hatten, entschieden wir uns, ab dort mit der Metro zu fahren. Das 3-Tage-Ticket für 15.20 Euro war eine gute Wahl, denn damit konnten wir alle Linien des ÖPNV in Barcelona nutzen.

Nach 3-4 Telefonaten mit der Rezeptionistin und drei Stunden nach der Landung kamen wir im Hotel an. Dieses ist zwar im ersten Anlauf nicht gut zu finden, liegt aber eigentlich sehr gut: Man läuft ca. 10 Minuten zur Metro und ist dann in 10 Minuten im Stadtzentrum. Die Rezeptionistin erkannte uns gleich, als wir durch die Tür kamen, und gab uns Bonbons und die Zimmerkarten. Nach einer erfrischenden Dusche zogen wir los, die Innenstadt und den Hafen zu erkunden. Gut 15 Kilometer liefen wir die Hauptstraßen entlang und erkundeten La Rambla, die Flaniermeile, auf der am Wochenende eine Unmenge Stände aufgebaut waren und die von Straßenkünstlern, Touristen und Dealern nur so wimmelte. Ich war fasziniert von all den schönen Gebäuden, die fast alle gut in Ordnung gehalten sind und oftmals sehr hübsch bemalt oder mit Stuck verziert sind. Gegen Abend hatten wir gegessen, eine Menge frischer Fruchtsäfte getrunken, die es auf einem großen Markt gab, waren am Hafen gewesen, hatten erbärmliche Crepes gegessen und La Rambla ausgiebigst erkundet. Anschließend waren wir sehr früh im Hotel und kippten eben so früh ins Bett, schließlich war die letzte Nacht nur sehr kurz gewesen.

Sonntag
Der nächste Morgen begann um 9. Das Frühstück im Hotel war sehr gut (kontinental und britisch); die Gästeliste verriet, dass nur gut 10 Zimmer belegt waren. Dies sollte sich am kommenden Tag ändern, als zwei Reisebusladungen voller Touristen ankamen. Da wir die Einkaufsmeile schon kannten, liefen wir zur berühmten Kathedrale, gingen aufgrund der langen Schlange davor aber nicht rein. Draußen konnten wir noch einen Polizeieinsatz beobachten, allerdings war nicht wirklich zu erkennen, um was es ging. Von dort liefen wir zum Strand, diesmal durch Straßen, die nicht von Touristen wimmelten. Unter anderem kamen wir an einer großen, bunt bemalten Synagoge vorbei. Anders als in Deutschland hatten wir dabei etwa 25 Grad und einen wolkenfreien Himmel, sodass wir bald ins Schwitzen gerieten und Unmengen Wasser tranken. Am Strand angekommen, zog ich die Schuhe aus und lief durch die Brandung. Das Wasser war nicht kalt und die Wellen schön stark – perfekt. Da Enno keine Sonnenmilch dabei hatte, konnte er nicht mit ins Wasser. Vom Hafen aus ging es dann über die La Rambla zur Metro in den Park Güell, welchen uns die Rezeptionistin empfohlen hatte. Dieser besteht aus ein paar spannenden Bauwerken mit Mosaiken, verschlungenen Wegen und großen Plätzen. Im Park (wie auch an allen anderen touristisch interessanten Plätzen) waren überall Sonnenbrillen- und Handtaschenverkäufer, welche ihre Ware auf Tüchern feilboten. An den Ecken der Tücher waren Schnüre befestigt, so dass man den ganzen Stand mit einem Griff auf dem Rücken hatte. Da macht der Begriff “Fliegende Händler” wieder Sinn, wenn die Polizei kommt. Um mal eine Wohngegend zu sehen, fuhren wir mit der L3 bis Trinitat Nova, doch dort war es eher langweilig. Auf der Suche nach Abendessen zog es uns wieder La Ramla entlang und dort wurden wir auch fündig. Anschließend ging es zum Cocktails trinken in die “My Bar”. Die Beine taten uns mittlerweile schon ziemlich weh, die Füße waren geschunden, aber ein Tag stand uns noch bevor. Ein heißes Bad und gegenseitige Fußmassagen halfen ein bisschen. Inzwischen hatten wir über 35 km zu Fuss zurück gelegt.

Montag
Wieder begann unser Tag morgens früh um 9. Nach einem weiteren reichhaltigen Frühstück checkten wir aus und zogen mit unseren Rucksäcken los, um den Weg zum Flughafen zu erkunden, damit wir für den Nachmittag schonmal den Weg und die Fahrzeit kannten. Am Hauptbahnhof fanden wir den Anschlusszug zum Flughafen, stellten fest, dass unsere Tickets auch für diese Strecke galten und suchten uns ein Schließfach, in dem wir einen Rucksack und allen unnöigen Ballast deponierten. Danach zog es uns mit einer Art Bergbahn auf zum Kastell auf dem Muntanya de Montjuic, ein Berg am Rande der Stadt am Hafen. Mit einer Seilbahn ging es das letzte Stück des Weges bergauf. Oben verbrachten wir über zwei Stunden damit, die Aussicht auf die Stadt und ihre Vororte zu genießen und zu beobachten, was im Hafen vor sich ging. Dieser war zwar im Vergleich mit anderen Hafenstädten wie Hamburg oder Rotterdam nicht unbedingt groß. aber trotzdem sehr beeindruckend. Unsere Position auf dem Berg verschaffte uns einen wunderbaren Überblick. Es war extrem warm für Ende November, meistens um die 25°, was sich in der prallen Sonne allerdings noch um einiges wärmer anfühlte.

Gegen Nachmittag zogen wir weiter; wieder Richtung Innenstadt, aber diesmal zu Fuß. Unser Weg führte uns durch viele enge, verwinkelte Straßen; vor vielen Fenstern hingen Gestelle, auf denen Wäsche trocknete. Da uns beiden die Füße, Beine, Rücken etc. zunehmend weh taten, waren wir beide froh, am Nachmittag in dem gleichen Restaurant wie gestern abend zu Mittag essen zu können. Danach gingen wir noch einmal Richtung Strand, um zum Abschied noch einmal durch die Brandung zu laufen. An einer Stelle des Strandes tummelten sich vergleichsweise viele Leute, denn auf einer etwa 50 Meter vorgelagerten “Insel” konnte man ein junges Paar beobachten, das sich deutlich sichtbar für alle vergnügte. Schließlich kehrten wir gegen 16:30 Uhr um und zogen weiter Richtung Metro, um den Rucksack am Hauptbahnhof einzusammeln und uns auf den Weg zum Flughafen zu machen. Ohne große Probleme fanden wir dahin, auch die Sicherheitskontrolle lief unspektakulär ab. Einzig die Dose Mangosaft, die wir vergessen hatten, musste ich schnell runterkippen. Die Wartezeit im Transitbereich verbrachten wir damit, diesen Reisebericht zu schreiben, frisch gepressten Orangensaft zu trinken und Magdalenas und Cracker zu essen.

Als wir schließlich im Flieger saßen, verzögerte sich unser Abflug noch etwas: Plötzlich liefen vorne im Cockpit immer wieder Crewmitglieder und Herren in Warnwesten hin und her. Draußen evrsammelten sich Männer unter der Tragfläche, leuchteten mit Taschenlampen und packten eine Klappleiter aus. Hinter uns kam die lakonische Anmerkung: “Besser, sie bemerken jetzt, dass was nicht stimmt, als später.” Nach 20 Minuten dann die Durchsage des Piloten: Wir hätten lediglich einen späteren Startslot erhalten und würden nicht vor 21 Uhr starten (statt 20:25). Der Flug verlief dann recht ereignislos, umnebelt von großer Müdigkeit. Um 23 Uhr landeten wir wohlbehalten in Düsseldorf und wurden von unserem Shuttleservice eingesammelt, der uns kurz nach Mitternacht zu Hause absetzte.

Ungarntour 2009

Von den Vorbereitungen für unsere große Tour zum Plattensee an Pfingsten hatte ich ja schon berichtet. Im Endeffekt hat sich dann doch noch einiges geändert, sodass wir schließlich in acht Tagen 3000km durch sieben Länder gefahren sind.

Freitag, 29.05.
Eigentlich sollte es abends losgehen nach Schwalmstadt zum Fennertreffen. Kurz vor dem Losfahren wollten wir noch kurz im Hotel Bescheid sagen, dass wir etwas später kommen würden. Da kam dann heraus, dass das Hotel uns zwar das Zimmer bestätigt hatte, alle Zimmer aber anderweitig vergeben hatte. Also machten wir uns auf die Suche nach einem anderen Hotel und beschlossen, doch lieber erst Samstag morgen zu starten.

Samstag, 30.05.
Um früh in Schwalstadt zu sein, standen wir schon um 5:30 Uhr auf. Gepackt hatten wir schon Freitag, was bei den neuen Packtaschen mit je 25l nicht gerade einfach war. Die Schuhe mussten schon in den Tankrucksack, der schließlich fast aus den Nähten platzte. Da war die ZZR mit ihren 130l Stauraum schon komfortabler!
Über die Landstrassen ging es nach Schwalmstadt, wo wir ein Zimmer im Hotel Hof Weidelbach hatten. Dort gab es eine Menge Tiere und ein großes Trampolin. Dann fuhren wir nach Schwalmstadt rein und besuchten Verwandte von Enno als kleinen Vorgeschmack auf das große Fennertreffen am Abend und am Sonntag. Dabei waren z.B. Leute aus Malaysia, Finnland und den USA, mit denen wir viel Spaß hatten. Ausklingen ließen wir den Abend zusammen mit Gernot und Barbara, was ebenfalls sehr lustig war.

Sonntag, 31.05.
Heute sollte es weiter nach Prag gehen, doch dann stellten wir fest, dass Enno vergessen hatte, die Europakarten aufs Navi zu spielen. So mussten wir uns dann ohne Navi oder Karte durch sieben Länder tasten, von denen wir in fünfen nicht einmal die Sprache beherrschen.
Dennoch klappte alles gut: Nach Prag war es nicht schwer zu finden, das Hotel fanden wir dank eines Stadtplans im Zentrum auch überraschend schnell. Die Fahrt war allerdings ziemlich unangenehm, denn es war mit knappen zehn Grad unangenehm kalt. Als dann hinter Chemnitz auch noch Regen dazukam, wurde es noch ungemütlicher. Zum Glück ließen wir den Regen in der Tschechischen Republik rasch hinter uns und hatten dort sogar Sonnenschein.
Das Hotel war in Ordnung: Zentral gelegen (fußläufig zur Innenstadt), freundliches Personal und ein kostenloser Parkplatz. Allerdings war das Frühstück schlecht und die Nachbarn die ganze Nacht durch sehr laut. Wir verbrachten den Abend in der City, die sehr schön ist, und ließen uns mit einer Thai Massage verwöhnen. Danach ließen wir den Abend mit leckeren Cocktails ausklingen.

Montag, 01.06.
Gegen 10 Uhr starteten wir Richtung Siofok. Durch Prag zur Autobahn ging gut, als wir einmal wussten, dass wir auf die andere Seite des Flusses mussten. Auch die folgenden 550km durch die Tschechische Republik, die Slowakei und Ungarn klappten (auch ohne Navi) ohne Probleme. An der Grenze zu Ungarn aßen wir an einer Raststätte zu Mittag. Da dort die Toiletten gesperrt waren, mussten alle die Behindertentoilette benutzen. Die Schlange war so lang, dass ich eine halbe Stunde warten musste, obwohl gar nicht so unglaublich viele Leute vor mir standen – manche brauchten geschlagene fünf Minuten, und zwischendurch bestand die Klofrau darauf, den Boden feucht zu wischen.
Ab Györ fuhren wir auf der Landstraße weiter; eine schöne kurvige Straße durch kleine Dörfer und an malerischen Schlossruinen vorbei. Die Motorradfahrer sind ein Erlebnis: Alle grüßen freundlich, fahren aber wie der Teufel. Dauernd riskante Überholmanöver in nicht einsehbaren, engen Kurven mit einem Tempo von weit über 100. Und das dann noch mit einem Kind auf dem Sozius.
Die letzten 30 Kilometer um den See herum zogen sich sehr für unsere angestrengten Muskeln. Am späten Nachmittag kamen wir müde, aber gut und ohne Verfahren in Siofok am Plattensee an. Unser erster Weg führte in die kleine Fußgängerzone, wo wir zu Abend aßen und uns noch mit Getränken eindeckten.

Dienstag, 02.06.
Wie im letzten Jahr wohnten wir in Müllers Panzio – großes Zimmer mit riesiger Dusche und frei verfügbarem Kühlschrank, gutes Frühstück und nettes Personal, außerdem in 300m Nähe zum Strand und zur Innenstadt.
Ennos MiniNotebook, das er extra für den Urlaub gekauft hatte, hatte schon am ersten Tag den Geist aufgegeben und ließ sich nur selten dazu bewegen, überhaupt zu starten. Dafür hatten wir manchmal sogar WLan.
Mittags gingen wir in der Fußgängerzone bummeln und wollten einen Cocktail trinken. Da dem Cocktailshaker Ennos Virgin Colada aber ohne Alkohol als “zu exotisch” (= langweilig?) erschien, kippte er Grenadine drüber. Zumindest sagte er das so; dem Geschmack nach war da ne ganze Menge mehr Alkohol drin. Nix mit “davon merkst du gar nichts”! Ich musste dann beide Cocktails trinken und muss sagen: Beide waren lecker, aber die Virgin Colada hatte erheblich mehr Alkohol als mein Sex on the Beach…
Da der Wetterbericht für das kommende Wochenende Regen und Sturm verhieß, buchten wir ein Last Minute Ticket für den Autozug von Villach in Österreich nach Düsseldorf, was uns 800km Weg sparte.

Mittwoch, 03.06.
Wir setzten mit der Fähre über den Balaton und schauten uns die Halbinsel Tihany an. Landschaftlich sehr schön, doch hätte ich nach der Beschreibung im Reiseführer etwas mehr erwartet. Dennoch aßen wir leckeren Langos und fuhren dann weiter nach Balatonfüred, wo wir mit Blick auf den Hafen etwas tranken und Postkarten schreiben. Wieder in Siofok, nutzten wir das gute Wetter (28° und Sonne), um im See zu baden.

Donnerstag, 04.06.
Auf nach Budapest! Die anfänglichen Wolken verzogen sich bald, sodass wir durchgehend schönes Wetter hatten und uns unbeschwert die Stadt ansehen konnten. Unser Urteil vom letzten Mal hat sich bestätigt: Eine wirklich schöne Stadt mit unglaublich vielen alten Häusern. Manche sind heruntergekommen, dafür sind andere mit deutlich sichtbarer Sorgfalt restauriert worden.
Wir entschieden uns für eine Fahrt auf der Donau (da das Motorrad sicher angekettet war, machten wir uns diesmal keine Sorgen darüber, ob es bei unserer Rückkehr noch da sein würde). So schauten wir uns dann eine Stunde lang die Sehenswürdigkeit vom Wasser aus an und bekamen einen ganz guten Überblick über die Stadtgeschichte. Die Ansagen waren in überraschend gutem Deutsch und Englisch.
Für den Abend hatten wir uns vorgenommen, Siofoks Nachtleben genauer auszutesten. Offenbar haben die Diskos dort aber auch Anfang Juni noch nicht auf. So gingen wir noch in eine Bar und tranken dort die schlechtesten Cocktails unseres Lebens.

Freitag, 05.06.
Unser erster verregneter Tag am Plattensee. Wir fuhren in den Nachbarort, wo es eine große Panzerausstellung gibt. Es war schon spannend zu sehen, wie schrecklich eng und ungemütlich es in so einem Panzer ist. Enno kletterte in einen hinein und musste sich ganz schön zusammenfalten, um auf den Fahrersitz zu kommen.
Den Nachmittag verbrechten wir mit einem langen Bummel durch den Ort. Eigentlich wollte ich auch noch einmal baden gehen, aber es zu kühl. Abends packten wir schonmal unsere Sachen und planten die Route nach Villach. Zur Auswahl standen die “Standardroute” über Graz, also quer durch Österreich, oder aber die Strecke über Zagreb und Ljubljana. Da auf der Südroute aber schlechteres Wetter angesagt war, entschieden wir uns für die Graz-Route.

Samstag, 06.06.
Da der Wetterbericht am nächsten Morgen für Zagreb 27° und Sonne ankündigte, warfen wir unseren Plan über den Haufen und fuhren doch durch Kroatien und Slowenien. Somit nahmen wir fünf Länder in 24 Stunden mit (Ungarn, Kroatien, Slowenien, Österreich, Deutschland).
Es lief alles gut, auch wenn es in Kroatien und Slowenien noch richtige Grenzkontrollen gibt und wir von den Währungen der beiden Länder keine Ahnung hatten; zum Glück konnten wir die Maut in Euro zahlen. Von den beiden Ländern sahen wir zwar wenig, aber immerhin ein bisschen. In Zagreb aßen wir zu Mittag, in Ljubljana machten wir nur kurz Stop zum Tanken.
Richtig lustig wurde es dann in Villach. Wir mussten für die 10km von der Grenze in die Stadt eine Vignette kaufen und kamen gegen 15:30 Uhr im leichten Nieselregen an. Dieser wurde bald zu strömendem Dauerregen für den Rest des Tages. Da wir noch drei Stunden bis zum Beginn des Verladens auf den Autozug hatten, zogen wir los, um uns mit Lesestoff und Essbarem für die Fahrt einzudecken. Zurück in der Gaststätte nahe des Bahnhofs bestellten wir gegen 16:30 Uhr etwas zu essen. Nach und anch trudelten immer mehr Motorradfahrer ein, die wie wir auf den Autozug warteten und noch schnell etwas essen wollten. So warteten wir denn und warteten – 80 Minuten lang. Eine halbe Stunde vor Beginn des Verladens bekamen wir dann das Essen, mit dem Hinweis, die Küche habe ja auch erst um 17 Uhr aufgemacht. Wenn das vorher jemand gesagt hätte, wäre wir in die Pizzabude nebenan gegangen… Die gleichmütige Antwort der Wirtin auf die zunehmend lauter werdenden Beschwerden: “Es hat hier noch keiner den Zug verpasst.” Ja, aber die Motorradfahrer müssen schließlich als erste da sein und verladen werden…
Trotz einer deutlichen Auskunftsfaulheit schafften wir es sicher auf den Autozug und verbrachten die folgenden 16 Stunden in der Gesellschaft von zwei sehr netten Motorradfahrern. Das schöne am Motorradfahren ist, dass man immer und überall Anschluss an Gleichgesinnte hat. So hatten wir eine angenehme Nacht und kamen am nächsten Morgen ausgeruht in Düsseldorf an. Auf jeden Fall angenehmer als 800km Autobahn im Regen!

Fazit: Eine tolle Tour mit viel Erholung am Plattensee und einer entspannten Rückfahrt. Gerne nächstes Jahr wieder :) Aber vielleicht geht es dann ja auch ganz woanders hin; wir wollten ja auch immer mal nach Irland.

Wieder zu Hause

Seit heute morgen sind wir wieder im Lande, morgen früh hat uns der Alltag wieder – Uni, die erste Klausur des Semesters, Referatsvorbereitung. Fazit: Ein toller Urlaub! Sieben Länder und 3000 Kilometer in acht Tagen, davon vier davon Badeurlaub am Plattensee.

Ein ausführlicher Tourbericht folgt bald!

Ungarn, wir kommen!

Studieren hat den großen Vorteil, dass um Pfingsten rum die Uni eine Woche dicht macht. Deshalb ist das die Gelegenheit für uns, in Urlaub zu fahren. Nach den anstrengenden ersten Wochen des Semesters kann ich den auch gut gebrauchen! Wie im letzten Jahr soll es nach Ungarn an den Plattensee gehen. Die geplante Route gibt es hier: Heute gegen Abend nach Treysa zu Ennos Familientreffen, wo wir den Samstag verbringen werden. Sonntag geht es weiter nach Prag, von da aus nach Siofok am Plattensee. Dort bleiben wir dann bis Samstag, den 6.6. und fahren mit einem Übernachtungsstop in Regensburg wieder nach Hause nach Hagen.

Freue mich schon sehr; die Tour letztes Jahr war wunderschön. Ich hoffe nur, dass wir genau so schönes Wetter haben werden! Bericht und Fotos folgen natürlich bald hier.

Zurück aus Kiel

Montag abend sind wir wohlbehalten aus Kiel zurückgekommen. Samstag abend bis Sonntag nachmittag verbrachten wir bei Verwandten in Elmshorn, danach ging es weiter nach Kiel. Wir verbrachten einen schönen Abend an der Kieler Förde, spazierten am Hafen herum, erkundeten die Innenstadt und testeten ein Restaurant und eine Bar. Am nächsten Morgen spazierte ich dann durch die Kieler Innenstadt und besorgte Geburtstagsgeschenke für Malte und Lena. Die Rückfahrt am Montag nachmittag war leider völlig verregnet, doch wir beendeten den Tag mit einem vergnüglichen Besuch bei Decathlon in Herne, wo wir einige Sportgeräte ausprobierten. Und damit war der Kurzurlaub leider auch schon wieder vorbei. Beweisfotos aus Kiel folgen!