Babelfish

Wer kennt sie nicht, die berühmt-berüchtigten automatischen “Übersetzungen”, die man sich auf Seiten wie Babelfish von seinen Texten anfertigen lassen kann. Der folgende Text ist ein Ausschnitt aus einer Uni-Hausaufgabe einer Freundin, Thema: synthetische und analytische Sprachen. Ihr Original ist auf Englisch; die Babelfish-Übersetzung ins Deutsche haben wir zum Spaß erstellt. Besonders gelungen ist der erste Satz!

Zu die Entwicklung von Englisch von einem Chemiefasergewebe zu einer analytischen Sprache veranschaulichen hinsichtlich der vergleichbaren und superlative Aufbauten des Adjektivs muss man alt betrachten Englisch zuerst, wo die synthetischen Muster mit – äh – est beenden. Im dreizehnten Jahrhundert Latein gewann immer mehr Einfluss auf die Sprache, die zu ein analytisches führen Muster mit mehr und die meisten. Danach wurde die inflectional Art des Schreibens mehr populär wieder. Heutzutage glauben Experten dass bis die Mitte des Zeitraums analytisch und das Chemiefasergewebe waren frei auswählbar. Betrachten des Endes des 17. Jahrhunderts es kann gesehen werden, dass die Chemiefasergewebeformen – äh und – est mit einsilbigem beehrt wurden Adjektive, wie großes, größer, am größten. Die komplizierten Richtlinien für bisyllabic Adjektive waren später sich entwickelt.

Semesterende

Nun neigt sich der Juli dem Ende zu, und somit ist auch das Sommersemester vorbei. Letzte Woche gab es für mich die Klausuren; dieses Semester bloß zwei, aber dafür hatten es die beiden in sich: Morphological Theories und English Intonation. Beide sind aber gut gelaufen, denke ich. Nun warten noch diverse Hausarbeiten, Essays und Protokolle auf mich, dazu das Fachpraktikum Englisch und die letzten Fahrstunden für den Motorradführerschein. Das werden wieder anstrengende Semester”ferien”…

Letztes Wochenende konnte ich zum Glück etwas ausspannen vom Prüfungsstress: Von Donnerstag abend bis Sonntag waren wir mit dem Motorrad im Harz unterwegs. Das war, wie letztes Jahr, sehr schön, vor allem wegen der vielen guten Freunde, die wir dort trafen. Und heute ging’s dann fleißig weiter mit einer Literaturwissenschaftshausarbeit und einem Gesamtprotokoll zu einer Pädagogik-Veranstaltung.

Staatsexamen

Nach diesem Semester bin ich dann zumindest in Geschichte und Erziehungswissenschaften scheinfrei, d.h. ich muss “nur” noch den Berg alter Hausarbeiten abtragen. Dann fehlen noch vier Veranstaltungen für Englisch (überwiegend Literaturwissenschaftsseminare – leider…), und ich stecke mitten im 1. Staatsexamen. Wenn ich Glück habe und alle nötigen Scheine rechtzeitig zusammenbekomme, kann ich im Herbst die ersten mündlichen Prüfungen in Geschichte und EWS machen, im Frühling dann die schriftlichen. Da ich das Abschiedskolloquium wahrscheinlich eh erst im November/Dezember 2011 machen kann, habe ich dann auch etwas Ruhe für die Klausuren und die Hausarbeit (60 Seiten und drei Monate Zeit – ich bin gespannt).

Es ist schon ein bisschen gruselig, wenn das Ende des Studiums in greifbare Nähe rückt; schließlich gehe ich gerne zur Uni und freue mich immer wieder interessante Kurse, in denen ich viel lernen kann. Und dann erscheint plötzlich das bedrohliche Monster Staatsexamen mit all seinen bürokratischen Vorgaben, Anmeldefristen, Fristen zur Einreichung von Scheinen und Prüfungskorridoren. Da kann man leicht den Überblick verlieren…

Sommersemester 2010

Mitte April hat das Sommersemester 2010 angefangen, und nun läuft schon die dritte Woche. Dieses Mal bin ich ziemlich zufrieden mit meinen Kursen; ich habe alles bekommen, was ich machen wollte. Gezwungenermaßen ist in Englisch fast nur Sprachwissenschaft dabei:
Syntactic Inversion in Prose and Verse
Syntactic Problems
English Intonation
Morphological Theories

In Erziehungswissenschaften habe ich beide Seminare bekommen, die ich noch brauche, um endlich alle Punkte zusammen zu haben. Und in Geschichte hab ich auch weitestgehend alle Kurse zusammen, und was noch fehlt, kann ich abarbeiten, indem ich Hausarbeiten zu Kursen abgebe, die ich nie besucht habe – sehr praktisch.

Natürlich ist das Lesepensum dieses Semester auch wieder enorm. Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickeln wird; momentan sitze ich jeden Morgen und Nachmittag im Zug und lese die Texte für die kommenden Tage. Der große Lichtblick im Sommersemester sind die vielen Feiertage und die freie Pfingstwoche.

Unilektüre

Für die Uni muss man oft eine Menge Dinge lesen, darunter vieles, was man freiwillig nicht unbedingt lesen würde. Eins der Bücher, die (bisher zumindest) ziemlich gut zu lesen sind, ist “English Intonation: An Introduction” von J.C. Wells. Dort werden die Grundlagen der Betonungsmuster in der englischen Sprache detailliert und überwiegend klar erläutert.

Von meinem Dozenten kommen nun jede Woche Mails mit Aufgaben zu den zu bearbeitenden Kapiteln. Heute kam als letzte Anmerkung noch folgendes:

“4. I find Wells’ explanations of the “generalized meanings of different tones” in sect. 2.26 neither clear nor convincing. So, don’t wreck your brains about them.”

Wie gut, wenn man als Studie mit solchen Meinungen nicht immer alleine dasteht. Aber daran sieht man dann wieder, dass es kein “perfektes” Lehrbuch gibt, das jedem zusagt.

Autsch!

Im Moment herrscht ja der Bildungsstreik an der Uni Wuppertal (dazu bei Gelegenheit mehr). Um überhaupt ins Gebäude zu kommen trotz der Blockaden, musste man am Montag und Dienstag einen Passierschein vorweisen, den man sich beim AStA ausstellen lassen konnte, wenn man gute Gründe hatte, ins Gebäude zu müssen (genau so bürokratisch wie die Verwaltung, die sie deshalb kritisieren, aber das ist ein anderes Thema).

Am nächsten Tag kam es zu folgendem Dialog über das Thema Passierscheine:

Student x: ich hab nen passierschein *g*
Student y: nee, den hol ich mir nicht extra für die dozentin z
Student x: ich werde meinen auch nciht über gebühr beanspruchen
sonst steh ich ja alleine da bei den kursen ^^
Student y: was da muss man noch ne gebühr bezahlen?

Neues Semesterticket

Seit ich im Wintersemester 2006/07 mit dem Studium begonnen habe, galt mein Studierendenausweis auch als Semesterticket für den gesamten VRR. Handliches Kartenformat, allerdings aus labberigem Material und schnell abgegriffen.

Seit diesem Sommersemester haben wir nun ein NRW-Ticket, was an sich sehr praktisch und günstig ist. Das einzig blöde: Das Ticket ist nicht mehr im Studierendenausweis enthalten, sondern muss von jedem Studierenden selbst ausgedruckt werden. So läuft man dann mit einem DIN A4 Blatt mit einem Code wie auf Onlinetickets der Bahn drauf herum. Völlig unpraktisch, weil man es kaum transportieren kann, ohne das Blatt zu verknicken; verkleinern oder einschweißen darf man es auch nicht. Von den Kontrolleuren in Bus und Bahn gab es auch schon einige irritierte Blicke. Besonders toll ist es übrigens, wenn man in einer der Städte wohnt, in denen man beim Busfahrer sein Ticket vorzeigen muss… Da fragt man sich doch: Warum hat man es nciht gelassen, wie es in den letzten Jahren ganz gut funktioniert hat?