Kausuren überstanden :)

Zumindest für dieses Semester bin ich endlich fertig mit den ganzen Klausuren. Eine Hausarbeit habe ich heute auch abgegeben (nun kann ich jeden, der will, mit Details zur Zeitleistenarbeit im Geschichtsunterricht zulabern). Jetzt heißt es, das schöne Wetter zu genießen. Ach nee, warte mal, da waren ja noch drei andere Hausarbeiten und zwei Essays… Und: in zwei Wochen geht das nächste Semester los. Wie kommt eigentlich alle Welt darauf, dass Studenten nichts zu tun haben??

Das Ende des Mittelalters

Donnerstag im Kurs “Regionale, soziale und historische Variation des Englischen”. Der Dozent gab den Klausurtermin bekannt und sprach auch ein bisschen über den zu erwartenden Inhalt. In den letzten Wochen hatten wir uns mit der englischen Geschichte auseinandergesetzt, und er sagte: “Ich erwarte gar nicht so viel an Geschichtswissen von Ihnen. Aber ein paar Eckdaten sollten schon drin sein. Und wenn Sie mir, wie einer Ihrer Kommilitonen letztens, erzählen wollen, dass das Mittelalter 1850 endete, dann zerreiße ich Ihre Klausur!”

Sinnloser Schummelschutz

Manchmal frage ich mich, wofür Dozenten sich die Mühe machen, bei Klausuren Aufgabenzettel für verschiedene Gruppen zu verteilen. Wer abschreiben oder spicken will, schafft das so oder so, und den meisten Dozenten ist das sogar recht egal. Dies ist mir gestern wieder bei einer Klausur aufgefallen: Besonders sinnlos sind unterschiedliche Aufgabenzettel dann, wenn nach 30 Sekunden alle Studierenden festgestellt haben, dass die Aufgaben identisch und sogar in der gleichen Reihenfolge sind; nur die Reihenfolge der Antworten, die man auf dem separaten Lösungsblatt ankreuzen muss, ist unterschiedlich. Für diesen hochsicheren Schummelschutz ist die Dozentin mit ihrer Hilfskraft über 5 Minuten durch den ganzen Hörsaal gezogen – was der jeweils anderen Hälfte des Hörsaals genügend Zeit zum gemeinschaftlichen Lösen der Aufgaben gab.

Die ersten Quälereien des Semesters

Morgen schon steht die erste Klausur für dieses Semesters an: Regionale, soziale und historische Variationen im Englischen. An sich ein durchaus interessantes Thema, aber wer schreibt schon gern Klausuren? Vor allem Multiple Choice-Abfragen (wie morgen) finde ich nicht so einfach wie gerne behauptet, da man mit verschiedenen Begründungen oft unterschiedliche Antworten geben könnte. Und natürlich fällt die erste Klausur auch mit dem ersten Referat und diversen Hausaufgaben in eine Woche… Also: Augen zu und durch.

Zum Glück kommen die nächsten Klausuren erst kurz vor Weihnachten!