Über den Dächern von Hagen

Während Wuppertal seit Stunden unter einer dicken Wolkendecke verborgen ist, sitze ich hier in Hagen auf dem Balkon (zum ersten Mal!) und koste die Sonne aus. Und obwohl ich in der Hagener Innenstadt wohne, schaue ich ins Grüne und höre mehr Vogelgezwitscher als Autolärm. Hoffentlich kriegen wir einen schönen, warmen Sommer :)

Unterschätzt

Meine bisherige Bilanz zu Hagen: Besser als sein Ruf.

Viele, denen wir von unserem Umzug erzählten, konnten überhaupt nicht verstehen, wie man freiwillig nach Hagen ziehen könne; so eine unglaublich hässliche und heruntergekommene Stadt (eine Kommilitonin meinte zwar, schlimmer als Wuppertal könnte es nirgendwo sein, aber dieser Meinung schließe ich mich definitiv nicht an!). Bisher muss ich sagen: Ich mag Hagen. Eine schöne Innenstadt, alles, was man so an Läden braucht zu Fuß zu erreichen, nette Nachbarn und eine tolle Wohnung. Was will man mehr?

Hagen, ich komme!

Ab Montag haben wir den Schlüssel für unsere neue (und erste gemeinsame) Wohnung. Damit wir beide gut zur Uni bzw. zur Arbeit kommen, haben wir uns auf der Mitte zwischen Wuppertal und Bochum getroffen, und das ist nunmal Hagen. Nächsten Freitag und Samstag soll es dann soweit sein, und ich bin schon sehr gespannt, schließlich ist es für mich der erste Umzug seit 10 Jahren und erst der dritte insgesamt.

Da ich im Sommer mein nächstes Praktikum an einer Schule machen möchte, hatte ich mich an einem Hagener Gymnasium beworben. Heute kam dann die Zusage. Das bedeutet für mich: 600m Fußweg von der neuen Wohnung zur Schule. Yehaaa :)