Fotos zum Schwebebahn-Zwischenfall am 17.10.2013

Wie hier berichtet, saß ich zusammen mit 74 weiteren Fahrgästen in jener Schwebebahn, die am 17. Oktober 2013 nach dem Abreißen einer Stromschiene auf freier Strecke stehen blieb. Wir wurden von der Feuerwehr per Drehleiter aus der Bahn evakuiert. Die B7, auf die Teile der Stromschiene gestürzt waren, war stundenlang vollgesperrt. Außer einigen Personen mit Schocks blieben sowohl die Fahrgäste der Schwebebahn als auch Autofahrer und Fußgänger auf der B7 unverletzt. Seit dem Unfall steht die Schwebebahn nun still, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Schwebebahnwagen hängt bis nach Abschluss der Begutachtung weiterhin am Unglücksort. Am Dienstag, den 22. Oktober wurde die Unfallstelle wieder freigegeben; mittlerweile wurde mit der Räumung durch die Wuppertaler Stadtwerke begonnen. Hier nun einige Fotos der Unglücksstelle, geschossen am Sonntag, den 20. Oktober 2013.

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Der Blick auf die festhängende Schwebebahn und die herabhängende Starkstromschiene. Die vorderste Tür, durch die wir herausgeholt wurden, steht seit Donnerstag Abend offen. Hinten der Blick auf das Kosice-Ufer sowie die Rückseite des Schauspielhauses und des Parkhauses des Cinemaxx.

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Blick von vorne auf die Schwebebahn. Die Stromschiene hängt noch über der kleinen Brücke bis auf die Kreuzung mit der B7. Vor der Bahn sieht man einen weißen Schienenwagen der WSW; jeweils einer hängt momentan vor bzw. hinter der Bahn. Mit ihnen kann die Bahn bewegt werden.

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Hier sieht man gut, wie sich die abstürzende Stromschiene oberhalb der Fahrerkabine in das Dach der Schwebebahn gebohrt hat. Am hinteren Ende dagegen ist die Schiene links an der Bahn heruntergerutscht und erst am Gelenk in der Mitte seitlich abgerutscht.

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Dein Einschlag der Stromschiene auf dem Geländer des Fußgängerwegs der B7. Neben der fixierten Schiene sieht man deutlich den Einschlag. Die Schiene ist etwa so dick wie mein Unterarm.

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Blick vom Kosice-Ufer aus auf die Bahn, quasi von hinten links. Deutlich sieht man die Stromschiene in die Wupper hinunterhängen. Auch ist gut zu erkennt, welches Glück wir Insassen hatten, dass die Schwebebahn nicht 20m früher zum Stehen gekommen ist, denn in dem Fall hätten wir genau vor der Häuserfront gehangen, sodass der Leiterwagen uns vom Ufer aus nicht mehr hätte erreichen können. Die Feuerwehr hätte uns zwar theoretisch vom Kosice-Ufer aus, also über die linke Seite, erreichen können, doch da die Schwebebahn auf der linken Seite keine Türen hat, wäre das keine Hilfe gewesen. Dann wäre wohl nur der Weg per Hebekran durch die Wupper geblieben.

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Die Bruchkante der Stromschiene über der Wupper, etwa 200m vor der Kreuzung. Rechts neben der Niete ganz oben rechts sieht man die Bruchkante.

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Die Bruchkante der Stromschiene unmittelbar hinter der B7. Wie an einigen anderen Stellen ist der noch hängende Teil der Stromschiene am Gerüst fixiert worden.

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An dieser Hausecke stand der Feuerwehrwagen, über dessen Drehleiter wir evakuiert wurden. Der Korb wurde oberhalb der Dachkante am Baum vorbeigesteuert.

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Dort hinten standen die Rettungswagen und links neben dem Spielplatz der Linienbus, der als Sammellager diente.

Degus ahoi!

Zwei dieser süßen Tierchen sind seit vorgestern bei uns zuhause. Anfangs waren die Degus noch sehr scheu, besonders nach der ruckeligen Autofahrt, aber heute haben sie sich schon ganz gut an mich gewöhnt. Einer von beiden ist deutlich mutiger: er kommt zu mir, wenn ich ihm meine Hand hinhalte, und knabbert auch gerne daran herum. Nummer zwei ist noch schüchtern, wirft zwar immer wieder Blcike in meine Richtung, flüchtet sich dann aber meistens doch zurück in seinen Bamstamm. Ich bin gespannt, wann wir die beiden soweit haben, dass sie auf die Hand kommen. Aber das muss man einfach langsam angehen lassen.