Weihnachten – Lang, lang ist’s her – und was seitdem geschah

Ja, es ist tatsächlich schon wieder ewig her; die Zeit vergeht einfach zu schnell! Andererseits habe ich oft das Gefühl, dass es überhaupt nicht vorwärts geht – die Zeit verstreicht, man tut so viel (Arbeiten…), und trotzdem bleibt alles beim Alten. Natürlich passieren in der Welt weiterhin viele Dinge – der Skandal um Bundespräsident Wulff nimmt jede Woche größere Form an, es sinkt ein Kreuzfahrtschiff und die USA rüsten offiziell gegen den Iran auf. Dagegen ist das, was bei mirs so geschehen ist, eher unspektakulär.

Weihnachten:
Heiligabend im kleinen Familienkreis mit Eltern nund Bruder, am 25. dann große Feier mit dem weiteren Kreis. Alles sehr, sehr schön und vor allem sehr, sehr leckeres Essen. Ich bin nun mit neuer, kuscheliger Bettwäsche, Klamotten, Kosmetika und Büchern ausgestattet (der Dezember war mein Monat der Bücher – mind. zehn neue…). Dazu kommt noch das ein oder andere Gesellschaftsspiel; “Der Name der Rose”, Spiel zum Buch, kann ich absolut empfehlen!

28C3
Wie jedes Jahr seit 2007 ging es nach den Familienfeiern nach Berlin zum 28. Chaos Communication Congress. Die Zugfahrt am 26. verlief unspektakulär, glücklicherweise ohne das befürchtete Verkehrschaos. Die nächsten Tage verliefen dann wie immer auf dem Congress: Lustig, chaotisch, interessant. Viele nette Leute, interessante Vorträge, unterhaltsame Shows. Und vor allem: Lange Nächte. Dies führte dazu, dass wir dis Anfang Januar einen verqueren Tag-Nacht-Rhythmus hatten – keine Nacht vor 6 im Bett, keinen Tag vor 12 aufgestanden. Nach Silvester musste sich das allerdings bald wieder ändern ;)

Silvester
Unerwartet verbrachten wir Silvester in Berlin, auf der Party von Freunden. Es war ein netter Abend, auch wenn ich Berlin an Silvester nahezu unerträglich finde – ab dem 30. nachmittags geht die Böllerei los, und zwar richtig heftig, nicht nur ein gelegentliches Knallen… Mitternacht unten auf der Straße ersparten wir uns denn auch, nachdem wir vorgewarnt worden waren, dass dort “Krieg” herrsche. Stattdessen genossen wir den Ausblick vom Flachdach des fünfstöckigen Altbaus :-)

Projekt “ausbruchsicherer Degu-Käfig”
Nachdem unsere beiden Degus es Ende November geschafft haben, aus ihrem Plastikkäfig auszubrechen (ja, ich weiß, man soll keinen Plastikkäfig nehmen, aber wir haben sie so bekommen und bis dahin lief alles gut…), mussten wir uns nun eine dauerhaft sichere Lösung überlegen. Hilfe kam von Bekannten, die mir ein altes Aquarium überließen. Mit Hilfe eines selbst gebauten Holzrahmens (dick und so stabil, dass es der Nagewut zumindest für einige Zeit standhalten wird), konnten wir das größere Gitteroberteil des alten Käfigs weiterhin benutzen. Nun haben die süßen Kleinen eine weitere Zwischenetage und unten im Aquarium die Möglichkeit zu buddeln. Nach anfänglichem Zögern (“Wer wohnt bloß da unten, und dürfen wir da auch hin?”) wurde das neue Domizil begeistert aufgenommen.

Januar 2012
Neues Jahr, neues Glück – aber irgendwie läuft doch alles so weiter wie bisher! Arbeiten gehen, Hausarbeiten schreiben, Nachhilfe geben, Training. Und wenn die Hausarbeit fertig ist, wartet die nächste. Und danach wieder die nächste. Ich bin echt froh, wenn die blöden Hausarbeiten abgearbeitet sind und ich mich ans Examen machen kann. Unglaublich, dass schon wieder der erste Monat des neuen Jahres herum ist… Jetzt muss ich jedenfalls noch ein bisschen weiter arbeiten ;-)

Degufutter

Wir haben in den letzten Wochen leckeres neues Futter für unsere Degus entdeckt. Nachdem sie weder mit frischem Futter noch dem Trockenfutter diverser Marken so richtig zufrieden zu stellen waren, haben wir die Futtermischungen von Hansemanns Team, einem Onlineshop für Nagetierfutter, ausprobiert – ein voller Erfolg! Seitdem sind die beiden wie wild hinter diesem Futter her, das aus diversen getrockneten Kräutern, Blüten etc. besteht.

Außerdem stehen die beiden auf Sonnenblumenkerne und Walnüsse. Die gibt es aber nur selten. Dafür sind die beiden mit den Walnüssen aber auch gut beschäftigt – mindestens einen Tag lang haben sie an einer Walnuss zu knacken. Und die sieht dann hinterher so aus:

Es sind übrigens immer mindestens zwei Löcher in der Walnuss, weil die Degus sonst nicht alles aushöhlen können.

Ganze Arbeit

Auf besonderen Wunsch hier das Endergebnis der Knabberaktion unserer Degus. Anfangs waren manche Stellen komplett weggenagt worden, sodass die beiden beim Laufen über diese Stellen hüpfen mussten. Das Spiel trieben die beiden so weit, dass am Ende noch zwei kleine Inseln übrig blieben, die dann allerdings nach weiteren zwei Tagen ebenfalls verschwunden waren.
Mittlerweile haben sie ein neues Laufrad, das sie (natürlich…) schon eingeweiht und angenagt haben. Zum Glück hat die beiden bisher nicht nochmal ein solch extremes “Nagefieber” befallen; diese Räder sind ganz schön teuer!

Degus und Laufräder…

Mittlerweile weiß ich, warum Degus wegen ihrer Nagewut berüchtigt sind:

Es sieht übrigens sehr lustig aus, wenn sie immer noch darin laufen wollen und dabei über die zernagten Stellen zu hüpfen versuchen. Heute abend bekommen sie erstmal ein neues Rad.

Degus ahoi!

Zwei dieser süßen Tierchen sind seit vorgestern bei uns zuhause. Anfangs waren die Degus noch sehr scheu, besonders nach der ruckeligen Autofahrt, aber heute haben sie sich schon ganz gut an mich gewöhnt. Einer von beiden ist deutlich mutiger: er kommt zu mir, wenn ich ihm meine Hand hinhalte, und knabbert auch gerne daran herum. Nummer zwei ist noch schüchtern, wirft zwar immer wieder Blcike in meine Richtung, flüchtet sich dann aber meistens doch zurück in seinen Bamstamm. Ich bin gespannt, wann wir die beiden soweit haben, dass sie auf die Hand kommen. Aber das muss man einfach langsam angehen lassen.