Gewusst, wie!

Wie kriege ich eigentlich eine Horde lauter, pubertärer Teenager – ähm, ich meine natürlich, eine Schulklasse – ruhig gestellt? Eine belgische Lehrerin hat dafür eine sehr interessante Möglichkeit gefunden, als sie keine Lust auf ständige Unruhe im Mathe-Unterricht mehr hatte. Da die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler die Fantasy-Serie “Game of Thrones” im Fernsehen verfolgte, kündigte sie an, von nun an bei zu viel Lärm jedes Mal den Namen des Charakters an die Tafel zu schreiben, der als nächstes sterben wird. Das ist dann wohl der Vorteil, wenn man die Buchreihe schon kennt, die Schülerinnen und Schüler aber nicht! :-D

Eine Zeitung brachte diese Meldung übrigens unter der Überschrift “spoilered rotten kids”, eine sehr schöne Anlehnung an die Redewendung “to spoil someone rotten”, also “jemanden (zu sehr/nach Strich und Faden) verwöhnen”.

Doku über die Auswirkungen des syrischen Bürgerkriegs auf den Libanon

Seit Wochen möchte ich nun endlich ausführlich über den Bürgerkrieg in Syrien bloggen, komme aber einfach nicht dazu. Deswegen hier erstmal eine kurze Dokumentation eines Bekannten von mir über die Auswirkungen, die der Krieg und die Massen an Flüchtlingen auf den Libanon haben. Es ist beachtlich, was dieses kleine Land momentan stemmen muss und wie wenig internationale Unterstützung es bekommt! Gleiches gilt für Jordanien und die Autonome Region Kurdistan, die ebenfalls sehr, sehr viele Flüchtlinge aufgenommen haben und noch immer aufnehmen.

Radikale Erziehungsmaßnahme

Man hört und liest ja oft, dass Menschen mit bestimmten Namen mit Vorurteilen zu kämpfen haben, sei es nun in der Schule, im Berufsleben oder im Alltag. Stichwort: “Das ist kein Name, sondern eine Diagnose”. Leider werden diese Vorurteile tatsächlich viel zu oft bestätigt. Ein Vater, dem ich letztens im Supermarkt begegnete, schien seine Abneigung gegen gewisse Namen schon sehr geschickt an sein Kind weitergegeben zu haben.

Vater an der Kasse zu seinem kleinen Sohn, vielleicht vier oder fünf Jahre alt: “Wenn du dich nicht benimmst, nenne ich dich ab jetzt Kevin!”
Hat gewirkt, das Kind fing sofort an zu heulen. “Aber so heiße ich gar nicht!” Darauf der Vater gleichmütig: “Dann benimm dich auch nicht so…”