Geburtstagsmarathon

Mittlerweile wird der März schon zu einem richtigen Geburtstagsmarathon. Der Februar ist natürlich unschlagbar, mit allein acht Geburtstagen in meiner Verwandtschaft, doch auch im März gab es diesmal bisher allein zwei größere Familienfeiern. Vom 40. Geburtstag meines Onkels am letzten Samstag hatte ich bereits erzählt; gestern feierte dann mein “kleiner” Bruder. Es war ein schöner Tag mit der Verwandtschaft, mal wieder mit einer Menge leckerem Essen und viel Spaß.

Mal schauen, wie ich dieses meinen Geburtstag feiern werde. Die ganze Rasselbande auf einmal einzuladen, kommt jedenfalls nicht in Frage, denn 30 Personen kriege ich weder in dieser Wohnung unter noch mit Geschirr versorgt. Also werde ich wahrscheinlich mal jeden nacheinander einladen.

Spaß mit den lieben Kleinen

Freitag war ich wieder bei Verwandten, um meiner Cousine Nachhilfe in Englisch zu geben. Bei ihr steht nämlich nächsten Donnerstag die nächste Arbeit an, und dafür gibt es noch viel zu tun. Viel Spaß dagegen hatten wir beim anschließenden Kaffeetrinken mit der ganzen Familie.

Zum einen war ein Hund zu Besuch, eine kleine, knuddelige, süße Fleischwurst, die eigentlich “Ferrit” heißt, aber auch auf diverse Abwandlungen wie “Ferry” oder “Flipper” hört.

Zum andern zeigte mir die Jüngste (2 1/2) voller Stolz ihr neues Spielzeug, eine lilane Tasche in Form eines Pudels, den sie “Nudel” genannt hat. Und nein, es liegt nicht daran, dass sie “Pudel” nicht aussprechen könnte, das Viech heißt wirklich “Nudel”.

Und drittens sollte ihr neunjähriger Bruder sich als römischer Legionär verkleiden für einen Auftritt am nächsten Tag. Dafür brauchte er natürlich einen Brustpanzer; er selber sprach allerdings von einem “Frustpanzer”. Eigentlich wollte er aber auch gar keinen, denn dann habe er ja “vier Brüste”, und das war ihm unheimlich.

Berlin 7.-13. März 2010

Hiermit melde ich mich zurück aus Berlin. Die Erkältung, die ich dorthin mitgenommen habe, habe ich leider auch wieder zurückgeschleppt; erst im Laufe dieser Woche wurde es langsam besser. Diesmal hatte es mich voll erwischt; von Husten und wilden Niesanfällen über Schniefen und Stimme weg bis hin zu üblen Hals- und Kopfschmerzen. Spannenderweise war nicht alles zugleich stark, sondern die einzelnen Symptome erreichten nacheinander ihre Höhepunkte. Dazu dann dauerndes sich-schlapp-fühlen, und perfekt ist die dicke Erkältung.

Dementsprechend war unser Aufenthalt in Berlin etwas überschattet von langen Morgenden im Bett bzw. auf der Couch, aber gegen Abend ging es mir meist etwas besser, sodass wir uns zumindest mit Freunden treffen konnten. Mit unserer Motorradfahrer-Clique konnten wir zwar nicht Motorrad fahren, aber für zwei gemütlichen Abende in der Kneipe hat es gereicht. Einen Abend verbrachten wir im Kino bei der Sneak Preview für einen Film, dessen Namen ich vergessen habe. Er spielte in Gaza und Israel und sollte die ständigen Konflikte zwischen den Glaubensgruppen sowie die Probleme der dortigen Teenager darstellen. Leider war die Story ziemlich wirr, und das Ende nicht sehr zufriedenstellend. Am Mittwoch fuhren wir nach Hamburg. Nach einem Treffen mit Geschäftspartnern von Enno sahen wir uns noch das Miniatur Wunderland an. Es war faszinierend, was dort alles an Landschaften nachgebaut war. Demnächst folgen ein paar Fotos.

Am Samstag ging es dann zurück in die Heimat. Nach einer anstrengenden Fahrt (anstrengend zum Glück nur wegen der Erkältung; diesmal hatten wir wenigstens keine Eisglätte auf der Autobahn und auch keine nennenswerten Staus), ging es sofort auf die Geburtstagsfeier meines Onkels. Es war ein schöner Nachmittag bei Unmengen zu essen. Leider war ich so schlapp und von Kopfschmerzen geplagt, dass wir unmittelbar nach dem Abendessen aufbrachen und zurück nach Hagen fuhren. Dort erwarteten uns dann ein gut gefüllter Briefkasten und Berge von zu waschender Wäsche.