Wiedersehen mit den Partypiraten

Mir ist auf der Fahrt nach Berlin bewusst geworden, dass ich nun genau ein Jahr lang nicht in Berlin gewesen bin. Da musste es natürlich auch ein Wiedersehen mit den Partypiraten, unserer lokalen Truppe Motorradfahrer/-innen, geben. Nachdem wir uns bereits am Samstag mit Franzi getroffen hatten, stießen heute abend noch einige mehr dazu. So machten wir uns in der Bar +-0 einen schönen Abend mit leckerem Essen und guten Cocktails. Leider mussten wir schon gegen 23 Uhr aufbrechen, da es für uns morgen früh zurück geht, um pünktlich zur großen Silvesterparty in Bochum aufzuschlagen. Zum Glück wollen uns ganz viele der Piraten bald besuchen kommen; mal sehen, wer dann wirklich bei uns auftaucht. :)

Fragmente vom 26C3, Teil II

4. Es hat unbestreitbare Vorteile, als Frau auf einem Hacker Congress unterwegs zu sein. Das allerbeste: Selbst wenn in den Pausen die Toiletten so überfüllt, dass die Schlange am Herrenklo bis auf den Gang reicht, kann frau sich noch aussuchen, welche der diversen leeren Kabinen sie benutzen will.

5. Auch wenn wir uns größtenteils von außerhalb mit Essen und Getränken versorgt haben (nicht, weil das schlecht gewesen wäre; es hat sich einfach anders ergeben und war insbesondere für die Getränke deutlich preiswerter) – als Quelle für Mate war das Catering im Congressgebäude doch das einfachste. Als ich abends um 23 Uhr noch zwei Flaschen Mate besorgte, sagte dann einer der deutlich übermüdeten Kassierer zu mir: “Endlich mal jemand hier, der lächelt.” Ob den andern wohl das Schlange stehen zu lange gedauert hat? ;)

Fragmente vom 26C3, Teil I

Nun ist der 26C3 schon vorbei. Für einen zusammenhängenden Bericht fehlen mir im Moment die Zeit und die Motivation (vier lange Nächte mit recht wenig Schlaf), deshalb vorerst nur ein paar Kleinigkeiten, die mir gerade so einfallen.

1. Es war wieder sehr lustig: Viele nette/verrückte/komische Leute, überwiegend interessante Vorträge (zumindest die, in denen wir waren), lange Nächte mit wenig Schlaf.

2. Wenn man durchs angrenzende Shopping Center oder über den Alex läuft, kann man meistens sofort am Aussehen erkennen, welche der Passanten ebenfalls auf dem 26C3 sind, und dass nicht (nur) wegen des Bändchensam Handgelenk – die meisten Nerds verraten sich schlicht und ergreifend durch ihr Aussehen.

3. Man gewöhnt sich viel schneller, als ich es erwartet hätte, daran, erst morgens um 5 ins Bett zu gehen und dafür erst um 14 Uhr zu frühstücken; mit ausreichend Club Mate gelingt die Umstellung schnell.

Weihnachtsplanung

Morgen ist es schon wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. In den letzten drei Tagen habe ich endlich alle Geschenke zusammenbekommen. Den Heiligabend werden wir getrennt verbringen, Enno bei seiner Mutter in der Eifel, ich bei meinen Eltern in Wuppertal. Am 25. ist dann große Familienfeier in Wuppertal, und abends geht es noch nach Berlin. Dort findet dann vom 27. bis 30. wie jedes Jahr der Congress des CCC (Chaos Computer Club) statt. Am 31. geht es dann zurück nach Hagen, rechtzeitig zur großen Sylvesterparty in Bochum. Das wird eine lustige Woche :)

Gespräch mit einer 9jährigen

Ein Mädchen haut sich selbst rhythmisch mit zwei Bändeln auf die Oberschenkel, sodass es bei jedem Aufkommen knallt und sie “au” sagt. Dazu folgender Dialog:

“Au!”
“Wenn es weh tut, dann lass’ es doch.”
“Nee, das Geräusch ist lustig. Au!”
“Aha…”
“Und außerdem mag ich diesen Schmerz.”

Okeee…

Der erste Schnee

Eigentlich wollte ich gestern noch bloggen, wie viel Glück wir hier in der Gegend doch hatten, von dem großen Schneechaos verschont zu bleiben. Doch während gestern nur ein paar Flocken vom Himmel fielen, schneite es heute sowohl in Wuppertal als auch in Hagen quasi durchgehend.

Morgens ging noch alles glatt, sowohl die Züge als auch Busse fuhren in beiden Städten. Heute nachmittag dann schon Radioansagen, dass auf allen Linien der WSW mit Verspätungen zu rechnen sei. Trotz dieser Vorwarnung war ich überpünktlich am Schwimmbad, wo prompt äußerst wenige Kinder zum Training erschienen. Immerhin hatten wir mit diesen viel Spaß, konnten ausgiebig tauchen üben und haben sogar Geschenke bekommen.

Dank meines netten Kollegen kam ich danach (20 Uhr) zum Hbf, ohne auf die Busse angewiesen zu sein. Obwohl mein Zug ausfiel hatte ich in zweifacher Hinsicht Glück: Eine Stunde vorher muss wohl der Zugverkehr in Richtung Hagen komplett stillgestanden haben. Als ich um 20:30 Uhr ankam, war zwar mein Zug gestrichen worden, jedoch fuhr die S-Bahn (ausgerechnet die S-Bahn!!) nach Hagen pünktlich. Dauerte zwar länger, aber immerhin bin ich gut angekommen :) Hier ist es, wie in Wuppertal, immer noch am Schneien. Im Laufe des Tages sind wohl so 4 – 5cm liegen geblieben. Wetten, dass zu Weihnachten alles wieder weg ist?

Weihnachtsfeier

Es ist die Zeit der Weihnachtsfeier, und am Samstag war es auch für unsere Schwimm-Kinder (ASV Wuppertal) soweit. Im Vereinsheim sollte die Party steigen, wie jedes Jahr. Und wie es sich in den letzten Jahren etabliert hatte, sollten die Kinder bis 10 Jahre nachmittags kommen, die Älteren dann etwas später; abends gab es dann die Feier für die Erwachsenen.

Um 14 Uhr trudelten die Jüngeren ein, und zwar so viele, dass die Stühle so grade eben reichten; insgesamt waren es wohl etwa 60 Kinder. Das Büffet aus den Mitbringseln der Kinder war so reichhaltig, dass kaum die Hälfte verzehrt werden konnte. Zwei Stunden lang hatten wir unseren Spaß bei Essen und Spielen. Im Anschluss ging es mit den Größeren weiter. Allerdings kamen hier nur 9 Kinder (bei 8 anwesenden Übungsleitern), sodass es eine gemütliche kleine Runde wurde. Das gab uns Zeit, besonders schöne Kunstwerke aus Butterkeksen, Zuckerguss und Gummibärchen zu basteln. Insgesamt ein schöner Nachmittag :)

Britische Meldestelle für Ufo-Sichtungen geschlossen

Nach 50 Jahren Dienst ist die britische Ufo-Meldestelle geschlossen worden, da nach Einschätzung des Verteidungsministeriums in diesem Zeitraum keine Bedrohung des UK durch Außerirdische bewiesen werden konnte. Diese Erkenntnis wundert mich jetzt nicht wirklich. Es kommt aber noch besser: “Der letzte verbliebene Mitarbeiter wurde in eine andere Abteilung versetzt, die Hotline und die E-Mail-Adresse abgeschaltet. Dadurch spart das Ministerium jedes Jahr rund 50.000 Euro.” Schon ne Menge Geld für eine kleine Hotline, oder? Zumal der Beamte ja “versetzt” wurde und sein Gehalt nicht engespart wurde…