Tomatenernte

Morgen können wir die erste selbst auf unserem Balkon gezüchtete Tomate ernten :) Seit einigen Tagen kann man schon beobachten, wie diese Tomate immer röter und reifer wird. Eine zweite hat schon einen orangenen Farbton, während die anderen Früchte (sieben an der Zahl) noch grün sind.

Wochenendtour im Harz

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Das letzte Wochenende verbrachten wir mit einigen Motorradfahrern (die meisten unsere Partypiraten-Truppe aus Berlin) im Harz. Donnerstag Nachmittag ging es hier in Hagen los; nach einer langen Fahrt mit Hindernissen kamen wir gegen 22 Uhr auf dem Campingplatz an. Zum Glück hatten die anderen unser Zelt schon aufgebaut, denn es war schon dunkel.

Leider regnete es viel, vor allem in den Nächten und an den Morgenden. So konnten wir immer erst nach Mittag unsere Touren starten und gerieten auch jeden Tag mehrmals in Schauer. Trotzdem hatten wir viel Spaß: Grillen im Sturm, Karten spielen im Zelt, in den Lederkombis auf dem nassen Rasen sitzen, Kakao und Kaffee kochen mit dem Benzinkocher, dauernd Regenkombis an- und wieder ausziehen usw.

Sonntag schien dann durchgehend die Sonne, sodass wir im Trockenen frühstücken und abbauen konnten. Zu viert fuhren wir noch ein Stückchen gemeinsam durch den Harz Richtung Heimat. Die letzten 200km Autobahn waren dann überschattet von einer drückenden Hitze und mehreren Kilometerlangen Staus. Alles in allem aber ein schönes und lustiges Wochenende, auch wenn ich noch einige Tage lang Muskelkater hatte.

Fisch für morgen?

Heute zieht aus Richtung Mensa der ekelerregende Geruch von bratendem Fisch zu unserem Büro hoch. Auf der Speisekarte der Mensa ist das Lachsfilet allerdings erst für morgen angekündigt…

Update: Der Fisch ist wohl doch für die Cafeteria bestimmt, denn da gibt es heute Fisch. Puuuuh ^^

Erdrutsch verschlingt eineinhalb Häuser

In Nachterstedt in Thüringen hat heute am frühen Morgen ein Erdrutsch ein Doppelhaus und die Hälfte eines Einfamilienhauses in die Tiefe bzw. in einen See gerissen. Das daraus entstandene Loch ist etwa 350m breit und erschreckend tief; drei Menschen werden vermisst. Nun wird ein Zusammenhang mit der ehemaligen Braunkohleförderung dort vermutet. Die ganze Geschichte und unglaubliche Bilder gibt es hier.

Projekt Motorradführerschein

Nach acht Monaten Pause habe ich mich nun dazu durchegrungen, mit meinem angefangen Motorradführerschein weiterzumachen. Durch den Umzug war ich zu einem Fahrschulwechsel gezwungen, sodass ich nun keine großen Wege in Lederkombi mehr in Kauf nehmen muss.

Gestern war nun die erste Fahrstunde, und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht. Sehr netter Fahrlehrer, bequemes Motorrad (auch wenn es drei Blinkschalter hat und ne BMW ist…) und ein erstaunlich gutes Gefühl. Klar gab es kleine Patzer, und ich habe das arme Ding mehr als einmal abgewürgt, aber im Großen und Ganzen war ich zufrieden. Zum ersten Mal habe ich keine Panik vor der nächsten Fahrstunde (morgen), sondern freue mich sogar darauf. Wenn das mal kein Fortschritt ist :)

Das wiederspenstige Apfelgeleeglas

Samstag waren Malte, Lena und ich bei unserer Oma. Mittags kochten wir leckere Lasagne; zum Nachtisch sollte es Pudding mit eingekochten roten Pfirsichen und – extra für Malte – Apfelgelee geben. Das Dumme war nur: Das Glas mit dem Apfelgelee ließ sich nicht öffnen. Nicht mit den bloßen Händen, nicht mit diesen Öffnern speziell für solche Gläser, nicht mit einem unter den Rand geschobenen Löffel. Schließlich machten wir mit einem dicken Eierpiekser Löcher in den Deckel, doch auch das half nichts. Also mussten wir die Löcher durch weiteres Pieksen miteinander verbinden, um so eine Kante zu bekommen, die wir hochbiegen konnte. Dadurch versuchten wir dann, den Gelee aus dem Glas zu schütteln. Das ist bei einer relativ festen Masse nicht so trivial, wie es klingt… Jedenfalls hatten wir über 15 Minuten lang eine Menge Spaß dabei ;)

Uluru

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Wieder gibt es Streit um den Uluru bzw. Ayers Rock. Für die Anangu, die Ureinwohner dieses Gebietes, ist der Monolith heilig. Aus diesem Grund sehen sie es gar nicht gerne, wenn Touristen den Berg besteigen, akzeptieren es aber notgedrungen. Bisher wird freundlich, aber nachdrücklich darauf hingewiesen, bitte von der Besteigung abzusehen, was aber viele Touris nicht im Geringsten stört. Deshalb möchten die Anangu, die mittlerweile immerhin die Mehrheit im Vorstand des Uluru National Park haben, ein Verbot erwirken. Die Regierung in Darwin lehnt dies ab – aus Angst, die Touristenzahlen könnten sich verringern? Einen informativen Artikel zu diesem Thema gibt es hier.

Als ich vor zwei Jahren dort war, bin ich auch nicht auf Uluru geklettert. Nicht, weil mich die Aussicht nicht gereizt hätte, sondern aus Respekt vor dem religiösen Empfinden der Anangu. Ich finde, der oft angebrachte Vergleich, dass man schließlich auch nicht auf Kirchen und Moscheen klettern darf, ist sehr treffend. Außerdem gibt es genug andere Dinge, die man am Uluru unternehmen kann (Rundweg von 12km, kleine Führungen mit Erläuterungen zu Wandmalereien etc.). Nicht fehlen sollte auch ein Besuch bei Kata Tjuta (bzw. den Olgas); die fand ich noch beeindruckender als Uluru, besonders die wunderschönen Wanderung durch das Valley of the Winds.

Pflegemeerschweinchen

Erst hatten wir Apple acht Monate in Pflege, nun stehen seit gestern drei Meerschweinchen in unserm Wohnzimmer. Snoopy, Lisa und Nanuuk gehören meiner Cousine und bleiben für die nächsten drei Wochen, wärend die Besitzer in Urlaub sind. Die Geräuschkulisse hier im Wohnzimmer erinnert mich sehr an die Zeit, als ich selber noch Meerschweinchen hatte. Und ihren typischen Geruch haben sie hier auch schon verbreitet. Bei Gelegenheit folgen Fotos.