Was Wortwahl ausmachen kann…

Heute im Englischkurs, Text über Zuckerherstellung etc.

Dozent: “What does sugar contain (apart from sugar cain)?”
Studentin: “… dirt?!”
Dozent: “Well, yes, but the technical term is ‘impurities’…”

Auf Deutsch etwa:
Dozent: “Was enthält Zucker noch (von Zuckerrohr einmal abgesehen)?
Studentin: “… Dreck?!”
Dozent: “Nunja, stimmt schon, aber der Fachausdruck ist ‘Verunreinigungen’.”

Letztes Training vor den Sommerferien

Heute abend findet unser letztes Schwimmtraining für die nächsten sechs Wochen statt; in den Ferien lohnt es sich nicht, da von 10-15 Kindern immer eine Menge nicht da sind. Natürlich wird in der letzten Woche auch kein richtig “hartes” Training mehr durchgezogen, darauf hat niemand mehr Lust. Das sind dann die Tage, an denen man nach Ringen tauchen, mehrere Staffeln schwimmen, Spiele machen oder entspannende Schwimmarten wie Rücken Altdeutsch ausprobieren kann. Mal schauen, was wir uns für heute schönes überlegen.

Durchspielzeit: 9316 Minuten

Seit einiger Zeit habe ich das alte Spiel “Frozen Bubble” (Farbkugeln an die Decke schießen, damit Gruppen der gleichen Farbe runterfallen und die Decke einem nicht auf den Kopf fällt) wiederentdeckt. Somit verbrachte ich in der letzten Woche viel zu viel Zeit mit diesem süchtig machenden Spielchen und biss mir an einigen Leveln buchstäblich die Zähne aus. Besonders schlimm war Level 100, an dem ich die letzten drei Tage hing. Heute morgen nun hat es endlich geklappt! Somit habe ich das Spiel durch und einen neuen “Rekord” von 9316 Minuten und 6 Sekunden aufgestellt. Das entspricht ziemlich genau einer Woche Spielzeit, was allerdings deutlich über meiner tatsächlichen Spielzeit liegt, da das Spiel die letzte Woche über durchgängig geöffnet war ;)

Spezialexperten

Man sieht sie immer wieder – im Anglistikstudium fallen sie auf als die Leute, die eine grauenvolle Aussprache und Grammatik haben, leider aber Englischlehrer werden wollen. Neues Highlight aus der Fachdidaktik: Kleine Übersetzungsaufgabe für 12jährige. “Ich habe Geburtstag” wurde von unserem angehenden Lehrer mit “I have birthday” übersetzt. Na dann Herzlichen Glückwunsch!

Gorillataktik

Bei der Nachhilfe erlebt man oft lustige Dinge; leider vergisst man viele genauso schnell wieder. Dies hier ist mir allerdings sehr gut im Gedächtnis geblieben. Und was ist nun die “Gorillataktik”? Natürlich die “Guerillataktik”. Klingt ja auch verblüffend ähnlich… Ich versuche nur nun die ganze Zeit, mir die Gorillataktik bildlich vorzustellen ;)

Eigene Handys speziell für Frauen?

Bei so einer Meldung frage ich mich, ob sowas ernsthaft als wissenschaftliche Untersuchung bezeichnet werden kann: Wie sollten Handys gestaltet sein, welche Funktionen sollten sie haben, um speziell auf weibliche Nutzer zugeschnitten zu sein.

Handys für ältere Leute mit großen Tasten und gut lesbarem Display – super Idee. Handys ohne jeden “Schnickschnack”, mit denen man einfach telefonieren und SMS verschicken kann – für viele Leute super. Aber Handys für Frauen?! Klingt eher nach Beschäftigungstherapie denn nach sinnvoller Forschung. Im Artikel werden spezielle Anforderungen wie das Twittern und Organisieren von Terminen etc. genannt. Die gibt es ja auch sonst für kein aktuelles Handy…

Neues vom Semesterticket

Ich hatte bereits von unserem neuen, DIN A4-Semesterticket zum selber ausdrucken berichtet und auch von ersten kleinen Komplikationen hiermit.

Nun gibt es wieder Neuigkeiten: Es war seit Mai erlaubt, den Teil des Tickets mit dem ablesbaren Code auszuschneiden und in eine spezielle Hülle zu packen. Sieht sehr komisch aus, ist aber praktischer als ein dauernd verknitterter Zettel. Da sich aber die Kontrolleure in den Bahnen zunehmend darüber aufgeregt haben, dass man Tickets in keiner Weise verändern darf (verkleinern und einschweißen war ja schon vorher verboten), ist das nun auch wieder abgeschafft worden. Hätte man das nicht vorher klären können? Und warum müssen wir uns überhaupt mit diesen blöden Zetteln rumschlagen? Ich will mein altes Semesterticket zurück…

Autsch!

Im Moment herrscht ja der Bildungsstreik an der Uni Wuppertal (dazu bei Gelegenheit mehr). Um überhaupt ins Gebäude zu kommen trotz der Blockaden, musste man am Montag und Dienstag einen Passierschein vorweisen, den man sich beim AStA ausstellen lassen konnte, wenn man gute Gründe hatte, ins Gebäude zu müssen (genau so bürokratisch wie die Verwaltung, die sie deshalb kritisieren, aber das ist ein anderes Thema).

Am nächsten Tag kam es zu folgendem Dialog über das Thema Passierscheine:

Student x: ich hab nen passierschein *g*
Student y: nee, den hol ich mir nicht extra für die dozentin z
Student x: ich werde meinen auch nciht über gebühr beanspruchen
sonst steh ich ja alleine da bei den kursen ^^
Student y: was da muss man noch ne gebühr bezahlen?