Archive for November, 2008

Wintereinbruch

Der Winter ist da!

Gestern schon hat er halb NRW in Atem gehalten und auch Wuppertal erreicht. In unserm Garten liegen jetzt ca. 2 cm Schnee, alle Pflanzen sind weiß zugeschneit. Gleich fahre ich mit dem Nahverkehr nach Bochum. Hoffentlich gibt es da diesmal keine Verspätungen oder andere Probleme!

 

Die letzten Male Lampenfieber

Heute und Morgen Abend finden die letzten beiden Aufführungen der Theatergruppe Lampenfieber statt. Ihre diesjährige Produktion ist die Komödie “Ehe auf Zeit”, basierend auf einer Kurzgeschichte von Johann Wolfgang von Goethe – ein witziges und turbulentes Stück, das drei verzwickte Beziehungsgeschichten erzählt. Auf jeden Fall sehenswert!

Freitag und Samstag, 19:30 Uhr im CVJM Oberbarmen, Eintritt 7 bzw. 5€

 

Mistwetter

Heute ist nicht nur ein grauer, regnerischer Tag, es sind auch der erste Schnee und Unwetter angesagt. Die ersten Sturmböen mit Schneefall gab es schon, auch hier in Wuppertal. In der Uni spekulierten schon so einige Leute, ob sie es heute Nachmittag wohl noch bis nach Hause schaffen werden. Wie viele Kinder wohl heute Abend zum Training ins Schwimmbad kommen?

Wesentlich besser soll das Wetter in den nächsten Tagen leider auch nicht werden – Schneefall bis Dienstag Morgen. Ich weiß schon, warum ich den Winter nicht mag :(

 

Hallo, meine Heimat!

Heute Abend schauen wir uns die Uraufführung des Films “Salam ya Baladi – Hallo, meine Heimat!” an, die um 19:00 Uhr im Café Sila (Alte Feuerwache, Gathe 6, Wuppertal-Elberfeld) stattfinden wird. Danach wird es eine Punlikumsdiskussion geben.

Der Film zeigt die Reise zweier junger in Deutschland geborener Palästinenserinnen durch Israel und das Westjordanland. Zudem stellt er “den Nahostkonflikt aus der Sicht der beiden Mädchen an Hand ihrer Erfahrungen und Interviews während ihrer Reise dar. Auf der anderen Seite bekommen die ZuschauerInnen einen Einblick in das Leben muslimischer Familien in Deutschland.”

Den Film kann man auch beim Medienprojekt Wuppertal kaufen oder leihen.

 

Sprachanpassung in Geburtstagsanzeigen

Dass Jugendliche untereinander eine eigene Art der Kommunikation haben, dürfte jedem klar sein. Dass sich auch ältere gelegentlich daran anpassen, ist auch bekannt. Aber heute habe ich in der WZ zum ersten Mal eine komplette Geburtstagsanzeige der Eltern in Jugendsprache inklusive Emoticons gefunden:

Hey M.,

Herzlichen Glückwunsch zu deinem 18 B-Day!

Ab jetzt können wir dich ohne Probleme aus dem Haus schmeißen, also pass bloß auf! ;)

Wehe du kommst am Wochenende vor 5 Uhr Morgens nach Hause! xD

lol… Pass bitte auf dich auf, okay? Ansonsten viel Spaß mit deinen 18 Jahren,

Hausse rein! :D

Mum, Dad & D.

Hat da jemand die kleine Schwester schreiben lassen oder fühlt man sich in ner Midlife Crisis jünger, wenn man so schreibt wie die Kinder? Auf jeden Fall absolut gruselig!

 

Kompliziertes System Babyklappe

Als ich grade das Radio anmachte, dachte ich, ich hör nicht richtig: Nachdem man in Nebraska vor fünf Monaten eine Art Babyklappe in Krankenhäusern eingerichtet hatte, um verzweifelten jungen Müttern mit unerwünschtem Nachwuchs zu helfen, hat man nun eine “Altersbeschränkung” für die abzugebenen Kinder eingeführt. Dies mag auf den ersten Blick befremdlich wirken; schließlich kann es doch egal sein, ob die Kleinen nun grade geboren oder schon ein, zwei Monate alt sind. Doch das ist nicht das Problem – denn alle bisher dort abgegebenen Kinder waren gar keine Säuglinge mehr; ein großer Teil war sogar schon im Teenageralter! Also wurde aus der Babyklappe ein Abladeort für schwer erziehbare oder vernachlässigte Jugendliche.

Ist das System einer “Baby”klappe wirklich so schwer zu verstehen?!

Aber: Wie ungeheuer praktisch, wenn man als Eltern jahrelang seine Kinder vernachlässigen und kaputt machen kann, um sie dann, wenn man keine Lust mehr auf sie hat, im Krankenhaus abliefern zu können – irgendwer wird sich schon darum kümmern…

Mehr Infos gibt es hier

 

Die ersten Quälereien des Semesters

Morgen schon steht die erste Klausur für dieses Semesters an: Regionale, soziale und historische Variationen im Englischen. An sich ein durchaus interessantes Thema, aber wer schreibt schon gern Klausuren? Vor allem Multiple Choice-Abfragen (wie morgen) finde ich nicht so einfach wie gerne behauptet, da man mit verschiedenen Begründungen oft unterschiedliche Antworten geben könnte. Und natürlich fällt die erste Klausur auch mit dem ersten Referat und diversen Hausaufgaben in eine Woche… Also: Augen zu und durch.

Zum Glück kommen die nächsten Klausuren erst kurz vor Weihnachten!

 

Political Pictures

political-pictures-great-depression-in-color

sehr cool =)

mehr gibt es auf http://punditkitchen.com

 

Meine Lieblingswerbung

Radiowerbung ist ja oft blöd, aber hier läuft seit einiger Zeit eine ganz besonders unrealistische:

*ding dong* der Kirchenglocken

“Das war wirklich eine würdevolle Bestattung.”

“Und sie soll auch gar nicht so teuer gewesen sein.”

Jaaa, das klingt fast wie aus dem echten Leben gegriffen…

 

Referate…

Die Referate einiger Kommilitonen sind echt ein Erlebnis – oft genug gibt es monoton abgelesene Vorträge, z.T. noch garniert mit etlichen Versprechern, schlecht durchdachten Arbeitsaufträgen und wenig neuen Informationen. Heute gab es allerdings ein Referat, dass aus dieser grauen Masse herausstach: Der Referent, der überpünktlich um 8:28 Uhr den Einstieg machte, stellte in bester Feldwebelmanier Fragen – kurz, knapp und scharf. Wehe dem, der falsch antwortet, denn das gibt ein schroffes “Nein” oder “Falsch”. Positives Feedback oder ein Lächeln? Nee, wofür auch?! Der Betreffende erinnerte mich stark an einen alten, verbitterten Lehrer mit Durchsetzungsschwierigkeiten…

Der Rest des Referates war besser und im Umgangston angenehmer. Aber ich frage mich, wie so jemand heutzutage noch Lehrer werden kann. Wer so mit Kommilitonen umgeht, wird Schüler bestimmt nicht besser behandeln. Und für modernen Unterricht ist dies bestimmt nicht der richtige Weg.