Frohe Ostern

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Osterfest, habt die freie Zeit mit der Familie genossen und vielleicht sogar Ostereier gesucht.

Wir hatten die letzten Tage über viel Spaß. Freitag ging es, nachdem unsere Saisonsauftaktstour mit ein paar Motorradfahrern aus der Umgebung missglückt war, nach Gerolstein zu Ennos Mutter. Diese hatte nämlich am Samstag Geburtstag, deshalb an dieser Stelle nochmal alles Gute nachträglich! In Gerolstein und Umgebung fuhren übers Osterwochenende diverse alte Dampfloks und begeisterten Jung und Alt. So viele Menschen habe ich in der Kleinstadt Gerolstein noch nicht an einem Fleck gesehen.

Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hagen. Nach dem obligatorischen großen Einkauf, um die folgenden beiden Feiertage zu überstehen, ging es weiter nach Bochum auf eine Geburtstagsparty. Wir hatten viel Spaß bei gutem Essen und mit lustigen Leuten.

Nach einer kurzen Nacht (ich war um 4 im Bett und um 9 wieder auf den Beinen) ging es nach Hilfarth zu meiner Oma. Abends dann weiter zu meiner Tante, um ein nicht mehr gebrauchtes Kaffeeservice abzuholen – nun kann ich 13 Leute mit Kaffee und Kuchen versorgen. Danach dann noch DVD-Abend in Bochum.

Ostermontag dann sehr ruhig und faul zu Hause. Insgesamt ein sehr schönes Wochenende. Schade, dass nicht Woche von Freitag bis Montag frei ist…

Geburtstagsmarathon

Mittlerweile wird der März schon zu einem richtigen Geburtstagsmarathon. Der Februar ist natürlich unschlagbar, mit allein acht Geburtstagen in meiner Verwandtschaft, doch auch im März gab es diesmal bisher allein zwei größere Familienfeiern. Vom 40. Geburtstag meines Onkels am letzten Samstag hatte ich bereits erzählt; gestern feierte dann mein “kleiner” Bruder. Es war ein schöner Tag mit der Verwandtschaft, mal wieder mit einer Menge leckerem Essen und viel Spaß.

Mal schauen, wie ich dieses meinen Geburtstag feiern werde. Die ganze Rasselbande auf einmal einzuladen, kommt jedenfalls nicht in Frage, denn 30 Personen kriege ich weder in dieser Wohnung unter noch mit Geschirr versorgt. Also werde ich wahrscheinlich mal jeden nacheinander einladen.

Berlin im Februar

Freitag ging es für uns nach Berlin, da Ennos Vater Geburtstag hatte und zur großen Party einlud. Dank einer langen, von Schnee, Glatteis, Staus, Vollsperrungen und Umleitungen geprägten Fahrt bekamen wir davon allerdings nicht mehr viel mit. Dafür verbrachten wir ein vergnügliches Wochenende in Berlin: Von gemütlichem Frühstück am Samstag, anschließendem Treffen mit der Verwandtschaft und einem Besuch des Dinner-Krimis im Berlin Story Salon bis zu Party im Fritzclub am Ostbahnhof. Sonntag ging es weiter mit einem ausgedehnten Brunch mit unserer örtlichen Motorradfahrertruppe und Kartfahren mit fh. Ausklingen ließen wir das Wochenende mit einem beschaulichen Videoabend: Auf einen eher schlechten, da vorhersehbaren und nicht besonders gut gedrehten Vampirfilm folgte die geniale dänische Komödie “Adams Äpfel”.

Die Rückfahrt am Rosenmontag war dann wieder geprägt von Glatteis, Staus und Unfällen. Diesmal brauchten wir allerdings nur 6 Stunden, trotz kurzzeitiger Vollsperrung bei Wolfsburg nach einem heftigen Unfall. Und heute hat uns der Alltag schon wieder. Schade, ich könnte ruhig ein bisschen Urlaub vertragen.

Karneval

Ich mag Karneval nicht. als Kind fand ich das sich-verkleiden-müssen doof und dass man dauernd buntes Haarspray abbekam, mittlerweile nerven vor allem die ganzen Besoffenen, die einem zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch ständig über den Weg laufen.

Dieses Jahr habe ich von Karneval glücklicherweise nur sehr wenig mitbekommen. An Weiberfastnacht waren zwar der Bahnhof und die Züge voll von Verkleideten, die laut durch die Gegend schrien und lachten und z.T. schon morgens um 8 flaschenweise Bier oder Sekt intus hatten, dafür fuhren Enno und ich allerdings am Freitag nach Berlin. Dort war erwartungsgemäß von Karnevalsstimmung überhaupt nichts zu spüren. Einzige Erinnerung an die närrische Zeit: Sonntags zum Brunch kam einer der Berliner mit Tonsur. Allerdings nur mit einer “Vier-Fünftel-Tonsur”, denn über der Stirn waren nciht genügend haare vorhanden… Montag auf dem Rückweg waren dann zwar diverse Berichte im Radio, aber mehr auch nicht. Wohin flüchten wir wohl nächstes Jahr vor den Jecken? Hat jemand Vorschläge?

Achja, mir ist aufgefallen, dass nun alle Welt Partyfotos in Communities wie studivz oder facebook einstellt. Auch von den ersten “Ausrutschern” (alle in Bezug auf Alkohol bzw. unter Alkoholeinfluss – welch ein Zufall…) habe ich schon gehört.

Wiedersehen mit den Partypiraten

Mir ist auf der Fahrt nach Berlin bewusst geworden, dass ich nun genau ein Jahr lang nicht in Berlin gewesen bin. Da musste es natürlich auch ein Wiedersehen mit den Partypiraten, unserer lokalen Truppe Motorradfahrer/-innen, geben. Nachdem wir uns bereits am Samstag mit Franzi getroffen hatten, stießen heute abend noch einige mehr dazu. So machten wir uns in der Bar +-0 einen schönen Abend mit leckerem Essen und guten Cocktails. Leider mussten wir schon gegen 23 Uhr aufbrechen, da es für uns morgen früh zurück geht, um pünktlich zur großen Silvesterparty in Bochum aufzuschlagen. Zum Glück wollen uns ganz viele der Piraten bald besuchen kommen; mal sehen, wer dann wirklich bei uns auftaucht. :)

Partyspiel

Gestern auf einer Geburtstagsparty gespielt: Man sollte mindestens sieben oder acht Spieler haben, gerne auch mehr. Jeder Spieler bekommt eine Karte, auf der seine Rolle steht (Mörder, Detektiv oder Bürger). Diese Rolle muss er vor den anderen Spielern verheimlichen. Ziel des Spiels ist es, dass die Bürger die Mörder entlarven und ausschalten; der Detektiv muss Hinweise geben. Die Mörder kennen sich untereinander, der Detektiv weiß, wer die Mörder sind.

Ablauf: Jeder bekommt verdeckt eine Karte. Alle schließen die Augen. Die beiden Mörder öffnen die Augen, sehen sich an und schließen die Augen wieder. Dann heben sie die Hand, der Detektiv öffnet die Augen und sieht,w er die Mörder sind. Dann schließen alle wieder die Augen, nehmen ggf. die Hand runter. Nun öffnen alle die Augen und das Spiel beginnt. Moderiert wird diese Prozedur von einem Spielleiter.

In jeder Runde dürfen die Bürger einen Mitspieler als Mörder verdächtigen und hängen. Dies geschieht durch Diskussion, Denunziation, Verdächtigungen etc. Alle einigen sich per Mehrheitsbeschluss darauf, welcher Spieler gehängt wird. Die Mörder werden versuchen, sich gegenseitig zu decken, der Detektiv wird versuchen, den Mehrheitsbeschluss unauffällig in die “richtige” Richtung zu lenken.

Ist die erste Entscheidung gefallen, muss der Gehängte verraten, ob er Mörder war oder nicht. War er es, so ist nur noch ein Mörder im Spiel und die Bürger sind ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen.

Nun dürfen die beiden Mörder entscheiden, welchen der Mitspieler sie als nächstes töten wollen. Dazu schließen alle die Augen, die Mörder einigen sich per Handzeichen auf ihr Opfer.

So geht es weiter, bis die Mörder gefasst sind oder aber genug Bürger ausgeschaltet haben, um per Mehrheitsbeschluss nicht mehr gehängt werden zu können.

Ein kurzweiliges Spiel, das auch gut für Runden ist, in denen sich nur wenige untereinander kennen. Wir hatten gestern abend jedenfalls viel Spaß damit!

Das Alex in Bochum

Nachdem wir den Abend mit Pizza und Salat zu Hause begonnen hatten, waren wir bis gerade mit Mirjam in Bochum im Alex, um noch etwas zu trinken. An sich war es lustig, und wir hatten viel Spaß. Auch die Getränke waren gut, nur der Service leider nicht. So warteten wir jeweils fast eine halbe Stunde, um eine neue Runde Getränke zu bestellen; dabei war es nicht einmal voll. Immerhin kam ich zu einem leckeren Cocktail, Enno zu einem angemessen scharfen Chili-Kakao und Mirjams Freund zu einigen seltsamen SMS :)

Frohes neues Jahr

Nun sind die Festivitäten vorerst vorbei und ich habe wieder etwas mehr Zeit zum bloggen. Deshalb erst jetzt: Ein frohes neues Jahr!
Silvester haben wir in aller Ruhe und kleiner Runde bei Enno zu Hause gefeiert. Nachdem spontan noch einige Leute abgesagt hatten, waren wir zu siebt. Es gab Chicken Wings, Kartoffelecken, diversen Knabberkram und sehr viele alkoholische Getränke (von Bier bis Cocktails), nur hatte niemand an Feuerwerk oder Bleigießen gedacht. Wir hatten alle viel Spaß und kamen erst in den frühen Morgenstunden ins Bett.

25c3, Tag 2-4

28.12., 2. Tag 25c3

Da es nach dem Bowlen spät geworden war, schliefen wir heute erstmal aus, sodass wir auf dem Kongress erst gegen 15 Uhr aufliefen. Nach der üblichen Begrüßungsrunde sahen wir uns den Vortrag von Ray zum Thema Handschellen hacken an. Sehr informativ, sehr gut gemacht, sehr lustig. Besonders, dass selbst bei den Hochsicherheitshandschellen oftmals zwar das Schloss sehr sicher ist, sich die Dinger an anderen Stellen jedoch sehr wohl knacken lassen.

Danach gingen wir was essen (im Alexa, dem Einkaufszentrum nebenan, denn obwohl das Essen im Kongressgebäude besser und günstiger war als in den vergangenen Jahren, gab es im Alexa immer noch die bessere Auswahl) und danach in einen Vortrag über Scalable Swarm Robotics, also kleine Roboter, die wie Insekten durch die Gegend fliegen und Essen einsammeln. Viele der Anwesenden fanden es faszinierend, ich konnte damit nicht so wirklich viel anfangen (vielleicht weil die technischen Feinheiten an mir vorbeigingen…).

Nach einem interessanten Vortrag über DNA-Sequenzierung quatschten wir noch ein paar Stunden mit diversen Leuten und machten uns dann auf den Heimweg.

29.12., 3. Tag 25c3

Wieder Zeit zum Auschlafen, wieder recht spät auf dem Kongress, aber so, dass wir den Vortrag über neue Möglichkeiten des eVoting sehen konnten. Auch ein spannender Vortrag, der wiedermal die Schwierigkeiten und Absurditäten der eVoting-Systeme offenlegte; selbst wenn man dachte, man hätte eine Möglichkeit zu recht großer Transparenz und Validität gefunden, folgte bald darauf die Ernüchterung. Ob das jemals was wird? Ich bin jedenfalls nicht scharf auf Wahlcomputer!

Der nächste Vortrag von maha hatte den vielversprechenden Titel “Neusprech im Überwachungsstaat. Politikersprache zwischen Orwell und Online”. Der meiner Meinung nach beste Vortrag, den ich dieses jahr gehört habe! Sehr witzig wurden die sprachlichen Gewohnheiten verschiedener Politiker dargestellt; ein Highlight war Angela Merkel, die in einer Rede über Videoüberwachung (ach wie gut, dass es die CDu gibt, die sowas möglich macht) bemerkte, dass die CDU es möglich gemacht habe, dass Videoüberwachung nötig sei. Nicht sehr geschickt ausgedrückt…

Um uns frühzeitig einen Platz fürs Hackerjeopardy sichern zu können,
blieben wir nach unserem Mittagessen direkt in Saal 1 und sahen uns die Vorrtäge dort an. Beide für mich nicht sehr spannend, aber man kann sich ja anderweitig beschäftigen. Dafür war das Hackerjeopardy sehr lustig, auch wenn ich nicht alle technischen Feinheiten verstand, aber ich hatte ja meinen Dolmetscher neben mir sitzen.

30.12., 4. Tag 25c3

Da wir Nachmittags wieder nach Bochum aufbrechen würden, nahmen wir unser Gepäck mittags direkt mit ins Kongressgebäude. Viele für uns interessante Vorträge liefen nicht mehr, und die Security Nightmares fingen erst an als schon weg waren. Deshalb verabschiedeten wir uns von diversen Leuten und schlugen um 15:30 Uhr am Bahnhof auf. Um 21 Uhr waren wir zu Hause.